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Ätherische Öle – kleine Helfer, große Wirkung

Viele kennen ätherische Öle wahrscheinlich daher, dass diese oft als Raumbeduftung eingesetzt werden. Ätherische Öle sind nicht nur herrlich wohlriechend, sondern können auch heilende und gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Bereits sehr gering dosiert, kann sich die Wirkung entfalten und auch in Kombination mit anderen Ölen oder Pflanzenwassern sind sie vielseitig verwendbar. Natürliche ätherische Öle enthalten die volle Kraft der Pflanzen und wirken auf Körper, Geist und Seele.

Was sind ätherische Öle?

Bei ätherischen Ölen handelt es sich um hochkonzentrierte und flüchtige Pflanzenstoffe, die unter anderem durch Wasserdampfdestillation oder mechanische Auspressung gewonnen werden. Für die Herstellung von wenigen Tropfen natürlichen ätherischen Öls sind große Mengen an Pflanzenmaterial notwendig. Beispielsweise werden für ein Gramm Lavendelöl, was in etwa 25 Tropfen entspricht, ungefähr 100 bis 150 Gramm Lavendelblüten benötigt und für ein Gramm Rosenöl braucht man sogar bis zu fünf Kilo Rosenblüten. Die kostbaren ätherischen Öle werden von den Pflanzen als Nebenprodukt der Photosynthese produziert und werden in unterschiedlichen Pflanzenteilen gespeichert. In den Pflanzen erfüllen diese Öle unterschiedliche Zwecke. Dazu gehören Aufgaben wie beispielsweise die Abwehr von Insekten und Mikroorganismen, Schutz vor UV-Strahlung und Wasserverdunstung, und sie sind Lockmittel für solche Insekten, die die Pflanzen bestäuben. Einige der Eigenschaften machen sich auch Menschen seit langer Zeit zu Nutze und schätzen natürliche ätherische Öle für ihre antibakteriellen Eigenschaften und die heilsame Wirkung der Düfte.

Wer auf der Suche nach mehr persönlichem Wohlbefinden ist und seinen Körper und Geist mit der Hilfe von Pflanzenkraft in Einklang bringen möchte, hat die Möglichkeit, dies mit der Unterstützung von ätherische Ölen in Bio-Qualität zu tun.

Wie funktioniert die Herstellung?

Das Verfahren, das für die Gewinnung der Pflanzenessenzen benutzt wird, nennt sich Wasserdampfdestillation. Dazu wird zerkleinertes Pflanzenmaterial in einen großen Kessel gegeben, in den von unten Wasserdampf eingeleitet wird. Die ätherischen Öle werden auf diese Weise aus den Pflanzenteilen herausgelöst und kondensieren anschließend über ein Kühlsystem zu Wasser und dem wertvollen ätherischen Öl. Als letzter Schritt erfolgt dann die Trennung von Wasser und Öl. Dieser aufwendige Prozess separiert die wasserlöslichen Stoffe von den fettlöslichen Stoffen. Einerseits bleibt das Pflanzenwasser, das sogenannte Hydrolat, übrig und andererseits wird das ätherische Öl abgeschöpft.

Neben dem Verfahren der Wasserdampfdestillation gibt es außerdem noch das der Kaltpressung, der Alkohol-Extraktion, der Hexan-Extraktion sowie der Co-Destillation.

Woran erkenne ich hochwertige Öle?

Selbstverständlich geht man beim Kauf eines oder mehrerer ätherischer Öle davon aus, dass man von der gewünschten bzw. erhofften Wirkung profitieren kann. Dazu ist es von großer Bedeutung, dass die Öle eine hohe Qualität aufweisen. Entscheidend für die Qualität sind die Rohstoffe. Das sind im besten Fall Pflanzen, die ohne Pestizide, ressourcenschonend und im ökologischen Gleichgewicht angebaut werden. Minderwertige Öle bestehen oft aus synthetischen Stoffen, wodurch die natürliche Wirkung ausbleibt. Doch wie erkenne ich hochwertige ätherische Öle?

Folgende Merkmale können Dir helfen, damit Du bei Deinem nächsten Kauf von ätherischen Ölen garantiert die richtige Wahl triffst und nur zu reinen und natürlichen Produkten greifst.

• Die Herkunft der Stammpflanze ist ein erster Anhaltspunkt für die Qualität eines ätherischen Öls. Auch die Angabe, aus welchem Teil der Pflanze das Öl gewonnen wurde, hilft dabei, sich ein Bild über dessen Qualität zu machen.

• Ganz wichtig ist, dass es sich zu 100 Prozent um ein reines ätherisches Öl handelt. Nur so kannst Du sichergehen, dass das Öl nicht verdünnt wurde und keine synthetischen Duftstoffe hinzugefügt wurden. Nur ein reines ätherisches Öl kann seine volle, typische Wirkung entfalten.

• Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Pflanzenqualität gelegt werden. Ätherische Öle von Pflanzen aus Wildsammlung oder kontrolliert biologischer Erzeugung sind qualitativ am höchsten einzuordnen.

• Ein weiterer Punkt, den es zu beachten gibt, ist die Angabe über die Herstellung der ätherischen Öle. Eine möglichst natürliche Wasserdampfdestillation ist besonders schonend und bringt Öle in ausgezeichneter Qualität hervor.

• Für eine hochwertige Qualität ergibt sich selbstverständlich oftmals auch ein etwas höherer Preis. Allerdings wird dies häufig dadurch ausgeglichen, dass die ätherischen Öle aus kontrolliert biologischem Anbau viel reichhaltiger sind und weniger Tropfen verwendet werden müssen.

• Um sicherzugehen, dass auch „das drin ist, was drauf steht“, ist es sehr hilfreich, wenn das Produkt mit einem Qualitätssiegel oder Zertifikat versehen ist.

• Damit Du Verwechslungen vermeiden kannst, sind Hinweise mit der Chargenbezeichnung und die deutsche zusammen mit der lateinischen Bezeichnung der Pflanze wichtig. So kannst Du Dir sicher sein, dass Du genau das ätherische Öl hast, das Du für Deine Anwendungen brauchst.

Wenn Du diese Tipps beachtest, wirst Du auf jeden Fall die richtige Wahl treffen. Für welche ätherischen Öle Du Dich dann entscheidest, das liegt natürlich an Dir.

Besonders wichtig ist eine dunkle und luftdichte Aufbewahrung, denn nur so kann eine gleichbleibende hohe Qualität gewährleistet werden. Bei zu hoher Lichteinstrahlung droht das Öl zu oxidieren und auch ein Zusammenkommen mit Sauerstoff kann zur Oxidation führen.

Ätherische Öle sinnvoll anwenden

Dass ätherische Öle gut geeignet sind, um die Luft in einem Raum zu verbessern, ist vielen Menschen geläufig. Wenn es darum geht, für welche Anwendungsbereiche die wohlriechenden Öle noch geeignet sind, sind viele überfragt. Dabei sind die Anwendungsmöglichkeiten überaus vielfältig, und auf drei davon gehen wir für Dich genauer ein.

Gerade weil es sich bei ätherischen Ölen um ölige Extrakte handelt, welche ganz leicht sind und nichts mit den fettigen Ölen beim Kochen zu tun haben, ist ihre Verwendung so beliebt. Bei Massagen sind sie beispielsweise unglaublich angenehm. Je nach Bedürfnis, können abhängig vom ätherischen Öl unterschiedliche Wirkungen erzielt werden: So können sie eine Massage beispielsweise harmonisierender, wärmender, anregender oder entspannender werden lassen. Wichtig dabei ist, das ätherische Öl nicht pur zu verwenden, sondern zu verdünnen oder mit einem Trägeröl zu mischen. Zum einen sind die Duftstoffe in Kombination mit der Massage sehr wohltuend, zum anderen wird das ätherische Öl von der Haut leicht aufgenommen, wodurch sich die Wirkung noch besser entfalten kann. Dank solch einer Aromamassage können Muskelverhärtungen gelöst, Durchblutung und Lymphfluss gefördert und Muskelkater vorgebeugt werden.

Auch für ein herrliches Bad nach einem langen Tag sind ätherische Öle bestens geeignet. Gib das angenehme ätherische Öl allerdings erst nach Einlassen Deines Badewassers hinzu. Sonst verdampft bereits alles, bevor die Entspannung für Dich beginnt. Mische auch hier das ätherische Öl am besten mit einem Trägeröl, damit es sich gut mit dem Wasser vermischen kann. Haut und Nase werden die wirksamen Inhaltsstoffe des ätherischen Öls lieben. Dieses eignet sich übrigens auch hervorragend als Erkältungsbad.

Beim Gang in die Sauna sollte auf ätherische Öle ebenfalls nicht verzichtet werden. Sie können die entspannende und entgiftende Wirkung der Sauna noch unterstützen. In Form eines Aufgusses wirst du ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften einfach lieben. Auch hier gilt: Das ätherische Öl auf keinen Fall pur verwenden, sondern in Form eines Aufgusses mit reichlich Wasser vermischt. Die schnell verdampfenden Öle können in der Sauna optimal eingeatmet und von der Haut aufgenommen werden. Das befreit nicht nur die Atemwege, sondern stärkt das Immunsystem und wirkt beruhigend.

Ein kleines Aroma 1x1

Wenn Du Dich fragst, welche ätherischen Öle in keinem Haushalt fehlen dürfen, um für alle Wehwehchen gewappnet zu sein, können wir Dir weiterhelfen.

• Lavendelöl Wer den Duft von angenehm blumigen, aber dennoch etwas herben Lavendel in der Nase hat, stellt sich vor dem inneren Auge möglicherweise weite Felder in der Provence vor, die in lila Farbe getränkt sind. Dass es sich bei Lavendel jedoch fast schon um ein Wunderkraut handelt, das vermuten die wenigsten hinter der krautigen Pflanze. Echter Lavendel kann wundheilend, desinfizierend, schmerzstillend und krampflösend wirken. Zudem ist das Öl ein natürlicher Schutz gegen Insekten. Wenn Du trotzdem den einen oder anderen Stich davongezogen hast, kann Dir das Öl des echten Lavendels dabei helfen, dass der Juckreiz gelindert wird. Lavendelöl ist also so oder so ein idealer Begleiter, den Du nicht missen solltest. Neben der Wirkungsweise auf der körperlichen Ebene kann Lavendelöl durch beruhigende und entspannende Eigenschaften auch dabei helfen, Dich auf der psychischen Ebene zu unterstützen.

• Teebaumöl Das Öl aus den Blättern und Zweigen des australischen Baumes gilt als das natürliche Antiseptikum in der Welt der ätherischen Öle. Egal ob Entzündung, Mückenstich oder Beschwerden im Mundraum, ein paar Tropfen des Teebaumöls können wahre Wunder bewirken. Teebaumöl wirkt antibakteriell und antiviral, außerdem lindert es Juckreiz, der beispielsweise von Insektenstichen ausgelöst wurde. Besonders für Menschen, die unter unreiner Haut leiden, kann Teebaumöl eine pflanzliche Alternative zu konventionellen Cremes sein und Hautprobleme auf natürliche Art und Weise bekämpfen.

• Salbeiöl Salbeiöl kann vor allem bei Beschwerden im Mundraum wie beispielsweise bei Zahnfleischentzündungen, Zahnschmerzen oder gegen Mundgeruch helfen. Aufgrund seiner adstringierenden, also zusammenziehenden, und antibakteriellen Wirkung hilft Salbeiöl auch bei einer übermäßigen Schweißproduktion. Daher kann es sehr wohltuend sein, das naturreine ätherische Salbeiöl für ein entspannendes Fußbad zu benutzen oder ein paar Tropfen in ein selbstgemachtes Deodorant einzurühren. Selbstverständlich eignet sich Salbeiöl auch bei Halsschmerzen und Erkältungsbeschwerden.

Natürlich ist das nur eine ganz kleine Auswahl aus der großen Welt der herrlichen ätherischen Öle. Vertraue auf Deine Nase und überlege Dir, welche Effekte Du mit einem ätherischen Öl erreichen willst. Lass Dich von ihnen verwöhnen und genieße ihre wohltuenden Eigenschaften.

Ätherische Öle – kleine Helfer, große Wirkung Viele kennen ätherische Öle wahrscheinlich daher, dass diese oft als Raumbeduftung eingesetzt werden. Ätherische Öle sind nicht nur herrlich wohlriechend, sondern können auch heilende und gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Bereits sehr gering dosiert, kann sich die Wirkung entfalten und auch in Kombination mit anderen Ölen oder Pflanzenwassern sind sie vielseitig verwendbar. Natürliche ätherische Öle enthalten die volle Kraft der Pflanzen und wirken auf Körper, Geist und Seele. Was sind ätherische Öle? Bei ätherischen Ölen handelt es... mehr erfahren »
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Natürliche & ätherische Öle

Ätherische Öle – kleine Helfer, große Wirkung

Viele kennen ätherische Öle wahrscheinlich daher, dass diese oft als Raumbeduftung eingesetzt werden. Ätherische Öle sind nicht nur herrlich wohlriechend, sondern können auch heilende und gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Bereits sehr gering dosiert, kann sich die Wirkung entfalten und auch in Kombination mit anderen Ölen oder Pflanzenwassern sind sie vielseitig verwendbar. Natürliche ätherische Öle enthalten die volle Kraft der Pflanzen und wirken auf Körper, Geist und Seele.

Was sind ätherische Öle?

Bei ätherischen Ölen handelt es sich um hochkonzentrierte und flüchtige Pflanzenstoffe, die unter anderem durch Wasserdampfdestillation oder mechanische Auspressung gewonnen werden. Für die Herstellung von wenigen Tropfen natürlichen ätherischen Öls sind große Mengen an Pflanzenmaterial notwendig. Beispielsweise werden für ein Gramm Lavendelöl, was in etwa 25 Tropfen entspricht, ungefähr 100 bis 150 Gramm Lavendelblüten benötigt und für ein Gramm Rosenöl braucht man sogar bis zu fünf Kilo Rosenblüten. Die kostbaren ätherischen Öle werden von den Pflanzen als Nebenprodukt der Photosynthese produziert und werden in unterschiedlichen Pflanzenteilen gespeichert. In den Pflanzen erfüllen diese Öle unterschiedliche Zwecke. Dazu gehören Aufgaben wie beispielsweise die Abwehr von Insekten und Mikroorganismen, Schutz vor UV-Strahlung und Wasserverdunstung, und sie sind Lockmittel für solche Insekten, die die Pflanzen bestäuben. Einige der Eigenschaften machen sich auch Menschen seit langer Zeit zu Nutze und schätzen natürliche ätherische Öle für ihre antibakteriellen Eigenschaften und die heilsame Wirkung der Düfte.

Wer auf der Suche nach mehr persönlichem Wohlbefinden ist und seinen Körper und Geist mit der Hilfe von Pflanzenkraft in Einklang bringen möchte, hat die Möglichkeit, dies mit der Unterstützung von ätherische Ölen in Bio-Qualität zu tun.

Wie funktioniert die Herstellung?

Das Verfahren, das für die Gewinnung der Pflanzenessenzen benutzt wird, nennt sich Wasserdampfdestillation. Dazu wird zerkleinertes Pflanzenmaterial in einen großen Kessel gegeben, in den von unten Wasserdampf eingeleitet wird. Die ätherischen Öle werden auf diese Weise aus den Pflanzenteilen herausgelöst und kondensieren anschließend über ein Kühlsystem zu Wasser und dem wertvollen ätherischen Öl. Als letzter Schritt erfolgt dann die Trennung von Wasser und Öl. Dieser aufwendige Prozess separiert die wasserlöslichen Stoffe von den fettlöslichen Stoffen. Einerseits bleibt das Pflanzenwasser, das sogenannte Hydrolat, übrig und andererseits wird das ätherische Öl abgeschöpft.

Neben dem Verfahren der Wasserdampfdestillation gibt es außerdem noch das der Kaltpressung, der Alkohol-Extraktion, der Hexan-Extraktion sowie der Co-Destillation.

Woran erkenne ich hochwertige Öle?

Selbstverständlich geht man beim Kauf eines oder mehrerer ätherischer Öle davon aus, dass man von der gewünschten bzw. erhofften Wirkung profitieren kann. Dazu ist es von großer Bedeutung, dass die Öle eine hohe Qualität aufweisen. Entscheidend für die Qualität sind die Rohstoffe. Das sind im besten Fall Pflanzen, die ohne Pestizide, ressourcenschonend und im ökologischen Gleichgewicht angebaut werden. Minderwertige Öle bestehen oft aus synthetischen Stoffen, wodurch die natürliche Wirkung ausbleibt. Doch wie erkenne ich hochwertige ätherische Öle?

Folgende Merkmale können Dir helfen, damit Du bei Deinem nächsten Kauf von ätherischen Ölen garantiert die richtige Wahl triffst und nur zu reinen und natürlichen Produkten greifst.

• Die Herkunft der Stammpflanze ist ein erster Anhaltspunkt für die Qualität eines ätherischen Öls. Auch die Angabe, aus welchem Teil der Pflanze das Öl gewonnen wurde, hilft dabei, sich ein Bild über dessen Qualität zu machen.

• Ganz wichtig ist, dass es sich zu 100 Prozent um ein reines ätherisches Öl handelt. Nur so kannst Du sichergehen, dass das Öl nicht verdünnt wurde und keine synthetischen Duftstoffe hinzugefügt wurden. Nur ein reines ätherisches Öl kann seine volle, typische Wirkung entfalten.

• Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Pflanzenqualität gelegt werden. Ätherische Öle von Pflanzen aus Wildsammlung oder kontrolliert biologischer Erzeugung sind qualitativ am höchsten einzuordnen.

• Ein weiterer Punkt, den es zu beachten gibt, ist die Angabe über die Herstellung der ätherischen Öle. Eine möglichst natürliche Wasserdampfdestillation ist besonders schonend und bringt Öle in ausgezeichneter Qualität hervor.

• Für eine hochwertige Qualität ergibt sich selbstverständlich oftmals auch ein etwas höherer Preis. Allerdings wird dies häufig dadurch ausgeglichen, dass die ätherischen Öle aus kontrolliert biologischem Anbau viel reichhaltiger sind und weniger Tropfen verwendet werden müssen.

• Um sicherzugehen, dass auch „das drin ist, was drauf steht“, ist es sehr hilfreich, wenn das Produkt mit einem Qualitätssiegel oder Zertifikat versehen ist.

• Damit Du Verwechslungen vermeiden kannst, sind Hinweise mit der Chargenbezeichnung und die deutsche zusammen mit der lateinischen Bezeichnung der Pflanze wichtig. So kannst Du Dir sicher sein, dass Du genau das ätherische Öl hast, das Du für Deine Anwendungen brauchst.

Wenn Du diese Tipps beachtest, wirst Du auf jeden Fall die richtige Wahl treffen. Für welche ätherischen Öle Du Dich dann entscheidest, das liegt natürlich an Dir.

Besonders wichtig ist eine dunkle und luftdichte Aufbewahrung, denn nur so kann eine gleichbleibende hohe Qualität gewährleistet werden. Bei zu hoher Lichteinstrahlung droht das Öl zu oxidieren und auch ein Zusammenkommen mit Sauerstoff kann zur Oxidation führen.

Ätherische Öle sinnvoll anwenden

Dass ätherische Öle gut geeignet sind, um die Luft in einem Raum zu verbessern, ist vielen Menschen geläufig. Wenn es darum geht, für welche Anwendungsbereiche die wohlriechenden Öle noch geeignet sind, sind viele überfragt. Dabei sind die Anwendungsmöglichkeiten überaus vielfältig, und auf drei davon gehen wir für Dich genauer ein.

Gerade weil es sich bei ätherischen Ölen um ölige Extrakte handelt, welche ganz leicht sind und nichts mit den fettigen Ölen beim Kochen zu tun haben, ist ihre Verwendung so beliebt. Bei Massagen sind sie beispielsweise unglaublich angenehm. Je nach Bedürfnis, können abhängig vom ätherischen Öl unterschiedliche Wirkungen erzielt werden: So können sie eine Massage beispielsweise harmonisierender, wärmender, anregender oder entspannender werden lassen. Wichtig dabei ist, das ätherische Öl nicht pur zu verwenden, sondern zu verdünnen oder mit einem Trägeröl zu mischen. Zum einen sind die Duftstoffe in Kombination mit der Massage sehr wohltuend, zum anderen wird das ätherische Öl von der Haut leicht aufgenommen, wodurch sich die Wirkung noch besser entfalten kann. Dank solch einer Aromamassage können Muskelverhärtungen gelöst, Durchblutung und Lymphfluss gefördert und Muskelkater vorgebeugt werden.

Auch für ein herrliches Bad nach einem langen Tag sind ätherische Öle bestens geeignet. Gib das angenehme ätherische Öl allerdings erst nach Einlassen Deines Badewassers hinzu. Sonst verdampft bereits alles, bevor die Entspannung für Dich beginnt. Mische auch hier das ätherische Öl am besten mit einem Trägeröl, damit es sich gut mit dem Wasser vermischen kann. Haut und Nase werden die wirksamen Inhaltsstoffe des ätherischen Öls lieben. Dieses eignet sich übrigens auch hervorragend als Erkältungsbad.

Beim Gang in die Sauna sollte auf ätherische Öle ebenfalls nicht verzichtet werden. Sie können die entspannende und entgiftende Wirkung der Sauna noch unterstützen. In Form eines Aufgusses wirst du ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften einfach lieben. Auch hier gilt: Das ätherische Öl auf keinen Fall pur verwenden, sondern in Form eines Aufgusses mit reichlich Wasser vermischt. Die schnell verdampfenden Öle können in der Sauna optimal eingeatmet und von der Haut aufgenommen werden. Das befreit nicht nur die Atemwege, sondern stärkt das Immunsystem und wirkt beruhigend.

Ein kleines Aroma 1x1

Wenn Du Dich fragst, welche ätherischen Öle in keinem Haushalt fehlen dürfen, um für alle Wehwehchen gewappnet zu sein, können wir Dir weiterhelfen.

• Lavendelöl Wer den Duft von angenehm blumigen, aber dennoch etwas herben Lavendel in der Nase hat, stellt sich vor dem inneren Auge möglicherweise weite Felder in der Provence vor, die in lila Farbe getränkt sind. Dass es sich bei Lavendel jedoch fast schon um ein Wunderkraut handelt, das vermuten die wenigsten hinter der krautigen Pflanze. Echter Lavendel kann wundheilend, desinfizierend, schmerzstillend und krampflösend wirken. Zudem ist das Öl ein natürlicher Schutz gegen Insekten. Wenn Du trotzdem den einen oder anderen Stich davongezogen hast, kann Dir das Öl des echten Lavendels dabei helfen, dass der Juckreiz gelindert wird. Lavendelöl ist also so oder so ein idealer Begleiter, den Du nicht missen solltest. Neben der Wirkungsweise auf der körperlichen Ebene kann Lavendelöl durch beruhigende und entspannende Eigenschaften auch dabei helfen, Dich auf der psychischen Ebene zu unterstützen.

• Teebaumöl Das Öl aus den Blättern und Zweigen des australischen Baumes gilt als das natürliche Antiseptikum in der Welt der ätherischen Öle. Egal ob Entzündung, Mückenstich oder Beschwerden im Mundraum, ein paar Tropfen des Teebaumöls können wahre Wunder bewirken. Teebaumöl wirkt antibakteriell und antiviral, außerdem lindert es Juckreiz, der beispielsweise von Insektenstichen ausgelöst wurde. Besonders für Menschen, die unter unreiner Haut leiden, kann Teebaumöl eine pflanzliche Alternative zu konventionellen Cremes sein und Hautprobleme auf natürliche Art und Weise bekämpfen.

• Salbeiöl Salbeiöl kann vor allem bei Beschwerden im Mundraum wie beispielsweise bei Zahnfleischentzündungen, Zahnschmerzen oder gegen Mundgeruch helfen. Aufgrund seiner adstringierenden, also zusammenziehenden, und antibakteriellen Wirkung hilft Salbeiöl auch bei einer übermäßigen Schweißproduktion. Daher kann es sehr wohltuend sein, das naturreine ätherische Salbeiöl für ein entspannendes Fußbad zu benutzen oder ein paar Tropfen in ein selbstgemachtes Deodorant einzurühren. Selbstverständlich eignet sich Salbeiöl auch bei Halsschmerzen und Erkältungsbeschwerden.

Natürlich ist das nur eine ganz kleine Auswahl aus der großen Welt der herrlichen ätherischen Öle. Vertraue auf Deine Nase und überlege Dir, welche Effekte Du mit einem ätherischen Öl erreichen willst. Lass Dich von ihnen verwöhnen und genieße ihre wohltuenden Eigenschaften.