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Schwangerschaftsstreifen – auf euch könnten wir verzichten!

Das Mutterglück kann so schön sein: Man genießt die Schwangerschaft, sieht den wunderbaren Babybauch wachsen und am Ende hält man ein neues, kleines Leben in den Armen. Wären da nur nicht diese lästigen Streifen auf der Haut, die sich mit Fortschreiten der Schwangerschaft bei vielen Frauen zeigen. Auf die könnte man nur zu gut verzichten. Wie man die Schwangerschaftsstreifen vorbeugen kann, warum vor allem Naturkosmetik hilft und weshalb letztendlich gilt, dass Sie sich wegen der Dehnungsstreifen nicht so unter Druck setzen sollten, lesen Sie hier.

So schön schwanger

Die Schwangerschaft ist mehr als ein mit Hormonschwankungen einhergehendes Gefühlsauf und –ab, mit oft müden Beine und merkwürdige Essensgelüste. Ja, der Körper einer Frau verändert sich auf eine Weise, wie noch nie zuvor im Leben, aber spätestens, wenn sich der größer werdende Babybauch deutlich zeigt, blühen viele werdende Mütter richtig auf; sie strahlen regelrecht von innen heraus und stecken ihre Mitmenschen mit ihrer übersprudelnden Energie an. Die Haut wirkt rosig, wegen der Hormone sieht das Haar besonders schön aus und nicht nur der Bauch, sondern auch die Brüste wachsen. Die Schwangerschaft steht einfach für eine wundervolle Weiblichkeit und die tollen Babyrundungen dürfen mit Stolz gezeigt werden. Dabei gibt es allerdings eine Sache, auf die viele Frauen nur zu gern bei ihrem wunderschönen Babybauch verzichten würden, und das sind die Schwangerschaftsstreifen. Deutlich mehr als die Hälfte aller werdenden Mütter leidet unter Dehnungsstreifen an Bauch, Oberschenkeln oder an den Brüsten. Kann man Schwangerschaftsstreifen denn irgendwie mithilfe von Dehnungsstreifen Creme oder Schwangerschaftsstreifen Öl vermeiden?

Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft

Ungefähr 70 % aller werdenden Mütter entwickeln Schwangerschaftsstreifen. Vor allem bei jungen Frauen treten die Risse deutlich öfter auf, weil ihr Gewebe noch straffer und weniger flexibel ist, als die Haut der über 35-Jährigen, die die starke Dehnung durch die Babykugel deutlich besser wegstecken. Die Dehnungsstreifen beschränken sich allerdings nicht nur auf den Bauch, sondern können auch an Oberschenkeln, Brüsten, Hüften und Po auftreten – ob und wie stark, ist hauptsächlich genetisch vorbestimmt. Bei manche Frauen treten schon in der Pubertät Dehnungsstreifen auf, andere haben sehr elastische Haut und gar keine Probleme damit. Wieder andere, die auch eher zu Übergewicht neigen, haben dann auch wahrscheinlicher in der Schwangerschaft mit den Streifen zu kämpfen. Daher die nicht so erfreuliche Nachricht gleich zu Beginn: Man kann Dehnungsstreifen, die ja etwas mit dem Bindegewebe zu tun haben, in der Regel weder komplett vorbeugen, wenn man dazu neigt, noch vollkommen verschwinden lassen, wenn sie einmal da sind. Dennoch ist Prävention noch immer das Beste Mittel. Durch entsprechende Pflege zum Beispiel in Form von ausgiebigen Massagen mit hochwertigen Naturkosmetik Ölen und Dehnungsstreifen Cremes sowie durch einen gesunden Lebensstil, kann man aber so gut es geht versuchen, sie zu mindern.

Schwangerschaftsstreifen – Woher kommen sie?

Bei Schwangerschaftsstreifen handelt es sich um Risse in der Unterhaut. Dadurch schimmern dann feine Blutgefäße wie farbige Streifen durch das gedehnte obere Hautgewebe hindurch. Wie stark die blau-rötlichen Risse sind, hängt von der Beschaffenheit des Bindegewebes ab, denn dieses beeinflusst die Elastizität der Haut. Ist das Bindegewebe schwach, dann reißt die Haut eher. Auch eine sehr ruckartige Gewichtszunahme, wie beispielsweise bei Mehrlingsschwangerschaften, führt zu einer stärkeren Verletzung des Bindegewebes. Wassereinlagerungen in der Haut, mit denen viele Schwangere zu kämpfen haben, wirken sich ebenfalls negativ auf die Dehnbarkeit der Haut aus und begünstigen Geweberisse. Ebenso ist trockene Haut dafür deutlich anfälliger, da sie nicht über ausreichend Elastizität verfügt. Es scheint also nicht so leicht zu sein, Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden.

Was kann ich tun?

Wie viel vorbeugende Maßnahmen bei Dehnungsstreifen tatsächlich bringen, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Auf jeden Fall ist es wichtig zu versuchen, das Bindegewebe so elastisch wie möglich zu halten. Das gilt nicht nur für äußere Hautanwendungen, wie das Auftragen von Dehnungsstreifen Creme, Wechselduschen und Zupfmassagen, damit die Durchblutung gefördert wird, sondern fängt schon bei ganz grundlegenden Dingen wie dem Trinken an. Damit die Haut nicht austrocknet, ist es wichtig, sie von innen feucht zu halten, und da hilft es nun einmal am besten viel zu trinken – mindestens 1,5 Liter am Tag, idealerweise 2 bis 3 Liter täglich. Das aber bitte nicht in Form von Softdrinks. Viel besser sind vor allem Wasser, ungesüßte Tees wie Schwangerschaftstees und nur ab und zu eine Fruchtsaftschorle. Ein ausgewogener Feuchtigkeitshaushalt begünstigt elastisches Bindegewebe. Von außen kann man zusätzlich mit Anti-Schwangerschaftsstreifen Öl nachhelfen.

Auch mithilfe der Nahrung kann man versuchen, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Stichwort Vitamin E: Dieses kann die hauteigenen Reparaturmechanismen fördern und ist vor allem reichlich in pflanzlichen Ölen wie Weizenkeim- und Olivenöl enthalten, sowie in Nüssen, Süßkartoffeln, Spargel und (Soja-)Bohnen. Das wertvolle Vitamin lässt sich also ganz einfach über pflanzliche Produkte aufnehmen. Und apropos Ernährung: Versuchen Sie, nicht völlig unkontrolliert zuzunehmen. Ruckartige Gewichtszunahme ist auch in der Schwangerschaft zu vermeiden. Gelüsten hin und wieder nachzugehen ist vollkommen in Ordnung und selbstverständlich ist es ganz normal, in einer Schwangerschaft an Gewicht zuzulegen. Regelmäßige Fress-Anfälle aufgrund von Heißhungerattacken sollten aber genauso wenig sein wie Diäten. Versuchen Sie stattdessen, gleichmäßig zuzunehmen, um Ihnen und Ihrem Kind die ideale Grundlage für diese spannende Zeit zu schaffen. Ernähren Sie sich ausgewogen und decken Sie Ihren erhöhten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen ausreichend ab. Das kann ganz nebenbei Schwangerschaftsstreifen abmildern.

So ist dann auch damit einhergehend ein weiterer Einflussfaktor, der Schwangerschaftsstreifen vorbeugen kann, viel Bewegung. Sportliche Aktivitäten wie Gymnastik und Schwimmen sind auch mit wachsendem Babybauch machbar und können das Bindegewebe festigen und so zu einer geringeren Ausprägung der Dehnungsstreifen führen. Solch ein allgemein ausgewogener Lebensstil ist kein Garant dafür, dass Schwangerschaftsstreifen nicht entstehen, er kann sie aber definitiv mindern und sich auf Ihr allgemeines Wohlbefinden in der Schwangerschaft und damit die Gesundheit Ihres ungeborenen Babys positiv auswirken.

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen mit Naturkosmetik Cremes und Ölen

Unser Ziel soll es sein, es den Schwangerschaftsstreifen so schwer wie möglich zu machen. Mit wachsender Babykugel fängt die sich dehnende Haut an zu jucken, und dagegen hilft nicht nur genügend Feuchtigkeit von innen durch viel trinken. Schon zu Beginn der Schwangerschaft sollte frau das zärtliche Eincremen ihres Bauches zum täglichen Ritual werden lassen – und das wenigstens zwei Mal pro Tag. Dehnungsstreifen Cremes sind natürlich keine Wundermittel, aber dennoch gönnen Sie Ihrer Haut damit eine Extraportion Feuchtigkeit und halten sie schön geschmeidig. Cremes wie die hypoallergene Körpercreme  Blooming Belly Natural Nourishing Cream – Argan von Attitude ziehen dabei schnell ein und verleihen ein zartes Hautgefühl. Die kreisenden Handbewegungen beim Eincremen verleihen zusätzlich noch einen angenehm entspannenden Massageeffekt. Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft können Sie Ihren Liebling bei der vertrauten Bauchpflege wunderbar spüren.

Nicht nur reichhaltige Cremes, auch nährende Hautöle eignen sich wunderbar zum Vorbeugen von Dehnungsstreifen. Gerade bei solchen Schwangerschaftsstreifen Ölen bietet es sich an, diese nach einer warmen Dusche in die noch feuchte Haut einzumassieren, da sie erst so richtig in die Haut einziehen können. Hautöle mit Vitamin E wie das Mama Bee Body Oil Vitamine E gelten als besonders wirksam, da die Antioxidantien die Elastizität der Haut unterstützen. In Verbindung mit Massagen können Spannungsgefühle gemindert, das Bindegewebe gestärkt und die Durchblutung gefördert werden. Dafür bieten sich Massagehandschuhe an, aber auch die bekannte Zupfmassage. In Kombination mit einem Öl wird die Haut durch das Zupfen etwas weicher, wodurch sie sich besser dehnen kann. Dazu nehmen Sie einfach die obere Hautschicht zwischen Daumen und Zeigefinger, rollen sie leicht hin und her und kneten sie etwas. Wehtun soll die Zupfmassage nicht, leichte Rötungen der Haut sind aber vollkommen normal und gewollt. Die Region über dem Schambein sollte allerdings ausgespart werden, da die Massage an dieser Stelle die Gebärmutter zu Kontraktionen reizen könnte.

Natürlich gibt es noch viele andere Massagevarianten, wie beispielsweise die Bürstenmassage. Ob während des Duschens oder auf trockener Haut – verwenden Sie auf jeden Fall eine Bürste mit weicheren Borsten. So wird Ihre Haut nicht zu sehr gereizt. Zum Abschluss der Bürstenmassage die Haut noch mit einer Naturkosmetik Creme oder einem Naturkosmetik Hautöl verwöhnen. Probieren Sie einfach aus, mit welcher Massagetechnik Sie sich am wohlsten fühlen. Da Schwangerschaftsstreifen auch bei der Rückbildung des Bauches nach der Geburt entstehen können, sollten Sie bis zu drei Monate nach der Entbindung weiter fleißig massieren und cremen. Schwangerschaftsstreifen vermeiden werden Sie damit vermutlich nicht vollständig. Sie können so aber Dehnungsstreifen gut vorbeugen und sorgen zusätzlich für streichelzarte Haut.

Die Schwangerschaftsstreifen sind doch da – Was nun?

Zeigen sich dann erste Dehnungsstreifen, werden sie leider auch bleiben. Allerdings verblassen die Risse und werden letztendlich nur als feine, silbrige Streifen zurückbleiben. Um diesen Heilungsprozess zu unterstützen und den Rissen so gut es geht Einhalt zu gebieten, sollte weiter eingecremt werden. Beim Versuch, Dehnungsstreifen auf diese Weise zu entfernen, kann ein optischer Effekt erzielt werden, durch welchen die Streifen dann weniger auffallen. Cremes wie der Körperbalsam Udderly Gorgeous Stretch-Mark Balm von Cowshed sind dafür eine tolle Hilfe. Neben dieser sanften Variante, können die Streifen auch mithilfe von Lasern oder Micro-Needling reduziert werden. Das geht allerdings sehr auf den Geldbeutel. Bei beiden Verfahren werden der Haut zahlreiche kleine Verletzungen zugeführt, die, wenn sie heilen, die Haut etwas straffen. Dadurch können die Dehnungsstreifen dann weniger sichtbar sein.

Aber sind es solche Eingriffe wirklich wert? Am Ende gilt, frau sollte sich nicht verrückt machen, wenn das Schwangerschaftsstreifen-vorbeugen doch nicht so ganz geklappt hat und sich die Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft doch mehr oder weniger stark zeigen. Wenn im Bauch ein kleines Leben heranwächst, muss sich die Haut nun einmal nach und nach dehnen. Klar, die Streifen sind eine unliebsame Begleiterscheinung. Aber sie stehen eben auch für eine enorme Leistung, die der weibliche Körper vollbracht hat und darauf sollte frau stolz sein dürfen. Die Schwangerschaft bedeutet schließlich unglaublich viel Arbeit für den Körper und dabei gerät er nun einmal aus den Fugen. Das ist überhaupt nicht schlimm. Im Laufe der Zeit bleiben die Dehnungsstreifen nur als blasse, zarte Silberstreifen zurück, und diese sind eine Trophäe für das Wunder der Natur, das die Geburt darstellt und von welchem Sie ein Teil waren.

Schwangerschaftsstreifen – auf euch könnten wir verzichten!
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