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Menstruationstassen – Simple Monatshygiene für die Frau

Menstruationstassen erfreuen sich immer größerer Nachfrage, doch viele Frauen trauen sich noch nicht ohne Zweifel an die praktischen Hygieneartikel heran. Zu groß sind die Bedenken und Fragen, wie beispielsweise „Welche Größe brauche ich?“, „Wo kann ich eine Menstruationstasse kaufen?“ oder auch „Kann ich die Menstruationstasse nach der Geburt nutzen?“. Wir möchten Ihnen Ihre Zweifel und Bedenken nehmen und typische Fragen zur Menstruationstasse im folgenden Artikel klären. Zudem können Sie auch Menstruationstassen Erfahrungen unserer Kundinnen nachlesen, um sich ein noch besseres Bild zu machen.

Was ist eine Menstruationstasse?

Die Menstruationstasse, oder auch Menstruationskappe genannt, ist ein Produkt zum Auffangen des Blutes während der Periode. Die Kappe ähnelt einer winzigen Tasse oder einem kleinen Becher, der das Menstruationssekret auffängt und sammelt. Ebenso wie Tampons, Binden und Slip Einlagen gehören die Menstruationstassen also zu den Hygieneartikeln für die Frau. Sie sind jedoch keine Einwegprodukte, sondern werden nach Benutzung wiederverwendet und bestehen häufig aus Silikon oder Kunststoff, seltener aus Latex.

Menstruationstassen – Wieso man sie benutzen sollte

Menstruationstassen zu nutzen hat zahlreiche Vorteile. Einerseits ist da natürlich der Umweltaspekt. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Müll Tampons und Binden produzieren? Wenn man einen Jahresverbrauch an Einweg-Hygieneartikeln sammeln würde, käme ein ganz schön großer Müllberg zustande. Mit einer Menstruationskappe sagen Sie der Müllproduktion den Kampf an. Das Material ist bei richtiger Pflege bis zu zehn Jahren haltbar und somit fällt nur einmalig (nämlich beim Auspacken) Müll der Tasse an. Doch auch da achten die meisten Tassen-Hersteller auf nachhaltige Verpackungen. Auch die Kosten sind bei Menstruationstassen deutlich geringer, obwohl sie teurer in der Anschaffung sind. Die Tassen gibt es ab circa 10 Euro, teurere Modelle können auch 30 oder 40 Euro kosten. Das ist zunächst natürlich eine Ansage, aber rechnen Sie einmal aus, wie viel Sie in 10 Jahren für Binden und Tampons ausgeben würden. Nach den meisten Rechnungen lohnt sich sogar eine teurere Menstruationstasse bereits nach einem halben Jahr und spart ab da bares Geld.

Ein weiterer Vorteil ist die Zeitersparnis, die bessere Verträglichkeit und die Freiheit, die Frau bei der Benutzung hat. Menstruationstassen können bis zu 12 Stunden am Stück getragen werden, je nach Blutung kann es natürlich auch sein, dass sie vorher bereits ausgeleert werden müssen. Tampons sollten alle vier bis sechs Stunden gewechselt werden, d.h. mit Tampons müssen Sie mindestens zweimal sooft auf die Toilette zum Wechseln, wie mit einer Kappe. Zudem sind Tampons und Binden häufig gebleicht, was Ihren Körper belasten kann, und sie saugen das Blut auf. So können sich Bakterien im Tampon ansiedeln und vermehren und zum gefährlichen toxischen Schocksyndrom führen, weshalb der Tampon auch oft gewechselt werden muss. Durch das Aufsaugen des Blutes kann zudem die Scheide austrocknen. All dies passiert mit einer Menstruationstasse nicht. Da das Blut nur aufgefangen und gesammelt wird, trocknet die Scheide nicht aus und ist weniger anfällig für Infektionen und Pilze. Die Tasse selbst bietet durch das Material nämlich keine Brutstätte für Bakterien, lediglich im gesammelten Blut könnten sich Bakterien ansiedeln. Dies ist jedoch fast unmöglich, da die eingesetzte Tasse keinen Sauerstoff durchlässt und sich Bakterien so nicht vermehren können. Ähnlich wie bei Tampons kann man auch mit Menstruationskappen alles machen: vom Sport, wie Joggen oder Schwimmen, bis hin zum Saunabesuch. Bei der Tasse muss man jedoch nie die Befürchtung haben, ein Band könnte aus dem Slip herausschauen. So kann man während der Periode wirklich bedenkenlos alles tun, worauf Frau Lust hat.

Ein letzter großer Vorteil ist, dass die Kappen auf der ganzen Welt verwendbar sind. Ob im südamerikanischen Dschungel oder mitten in der Großstadt, alles was man braucht, sind etwas Wasser und die Menstruationskappe. So muss man auf Reisen in ferne Länder keinen Vorrat mehr an Tampons oder Binden mitnehmen, sondern nur die kleine und platzsparende Menstruationstasse.

Natürlich gibt es auch immer Nachteile, welche bei der Menstruationskappe aber wahrlich gering sind und eher eine Gewöhnungssache sind. So kann es für Frauen, vor allem für junge Mädchen, natürlich erstmal befremdlich sein, einen Fremdkörper in sich einzuführen. Auch die Handhabung ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig und man braucht etwas Übung. Aber auch Tampons und Binden haben ihre Tücken und auch da braucht man zunächst etwas Übung bzw. Erfahrung, bis man den richtigen Dreh raus hat. Der größte Nachteil ist wahrscheinlich der Kontakt mit dem Menstruationssekret selber. Es kann anfangs befremdlich oder gar eklig sein, sein eigenes Monatsblut zu sehen und auszukippen. Man gewöhnt sich jedoch recht schnell an den Anblick und zudem zeigt das Sekret auch Schwankungen im Körper an. So kann man durch die Verwendung einer Menstruationstasse seinen Körper noch besser kennenlernen und oft früher erkennen, wenn etwas nicht stimmen sollte.

Außerdem ist anfangs die Verwirrung groß, welche Größen man kaufen sollte. Schließlich will man bei den Anschaffungskosten nicht unbedingt gleich eine zweite kaufen müssen. Auch sind die unterschiedlichen Materialien und Formen etwas verwirrend. Dies lässt sich jedoch leicht beheben, indem man Erfahrungsberichte anderer Anwenderinnen liest und sich an die Größenempfehlungen der Hersteller hält.

Die richtige Menstruationstasse

Menstruationstassen unterscheiden sich nicht nur in Material, Form und Farbe, sondern auch in der Größe. Einerseits gibt es verschiedene Größen, weil natürlich auch die Blutungen unterschiedlich stark ausfallen. Andererseits auch aus rein physischen Gründen, so brauchen jüngere oder sportliche Damen meist kleinere Tassen, während ältere Frauen, oder Frauen die bereits vaginal entbunden haben, größere Menstruationskappen benötigen. Bei einigen Herstellern gibt es lediglich eine kleine und eine große Variante, andere Firmen bieten Größen von XS bis XL. Kein Wunder, dass es da zu Verwirrungen kommt. Deshalb fragen sich auch viele Frauen: „Welche Größe brauche ich?“

Grundsätzlich können wir Ihnen keine Garantie geben, dass eine Tasse passt, denn die richtige Größe hängt von zahlreichen unterschiedlichen Faktoren ab. Wir können Ihnen aber eine allgemeine Hilfestellung geben, wann man zu welcher Größe greifen sollte. Letzten Endes kennen Sie Ihren Körper und Ihre Periode am besten. Bei den folgenden Tipps gehen wir von lediglich zwei unterschiedlichen Größen aus, nämlich Groß und Klein. Sollte ein Hersteller mehrere Größen haben, so hat er auch meist eine spezielle Empfehlung für welche Frau welche Größe geeignet ist.

Kleine Menstruationstassen können und sollten von Frauen verwendet werden, die:

  • Bis zu 1,70 Meter groß und von schlanker Statur sind
  • Regelmäßig Sport treiben
  • Eventuell noch Jungfrau sind
  • Noch nicht vaginal entbunden haben
  • Keine allzu starke Blutung haben

 

Sportlerinnen können grundsätzlich zu einer kleineren Größe greifen, da ihre Muskeln trainierter sind. Wenn es also beispielsweise die Größen S bis L gibt, und die größte Tasse für Frauen mit starker Periode, die über 25 Jahre alt und über 1,75m groß sind, empfohlen wird, so kann die Sportlerin, die die genannten Kriterien erfüllt (also 1,78m groß, 27 Jahre alt und starke Periode) durchaus zur kleineren Tasse greifen. Eventuell muss diese dann öfter geleert werden, aber sitzen sollte sie perfekt.

Große Menstruationstassen sollten von Damen genutzt werden, die:

  • Über 1,70 Meter groß sind
  • Keinen oder wenig Sport treiben
  • Vaginal entbunden haben
  • Sexuell sehr aktiv sind
  • Starke Blutungen haben

 

Auch Damen über 25 wird meistens empfohlen die große Größe zu wählen. Nehmen wir an, dass Sie 25 Jahre alt und 1,63 Meter groß sind, wenig Sport treiben, sexuell aktiv sind, jedoch noch nicht vaginal entbunden haben und eher eine mittlere bis schwache Blutung haben, so könnten Sie trotzdem zur kleineren Größe greifen, je nachdem wie „weiblich“, also wie stark ausgeprägt, Ihr Becken ist. Grundsätzlich liegt das aber alles im eigenen Ermessen. Wer weniger ausleeren möchte, weil er eine sehr starke Blutung hat, der sollte lieber zur großen Tasse greifen. Wer eine schwache Blutung hat, klein und zierlich ist, kann beherzt zur kleinen Menstruationstasse greifen, auch wenn man nicht mehr jungfräulich ist. Die genannten Tipps sind Richtlinien und dienen zur Orientierung. Wer zunächst eine kleine Kappe kauft und später merkt, dass man lieber eine große für die Anfangstage haben möchte, kann diese natürlich auch noch kaufen. Alles ist erlaubt, solange man sich damit wohl und sicher fühlt.

Wie funktioniert die Menstruationstasse?

Die Funktionsweise einer Menstruationskappe ist grundsätzlich nicht anders als bei einem Tampon. Man führt die Menstruationstasse in die Vagina ein, lässt sie dort aufploppen, vergewissert sich, dass die Tasse richtig sitzt und kann dann seinem Tagesablauf nachgehen. Nach spätestens 12 Stunden entfernt man die Tasse, leert sie aus, säubert sie mit Wasser oder speziellen Reinigungsmitteln, wie beispielsweise der Lunette Feelbetter Flüssigseife, und führt sie wieder ein.

Das Einführen und der richtige Sitz klappen jedoch häufig nicht sofort, sondern es bedarf etwas Übung und Geduld. Vor dem ersten Einführen sollte man die Tasse übrigens in ausreichend Wasser auskochen und sterilisieren. Bevor man die Tasse dann einführt, muss man sie zunächst falten. Dazu gibt es verschiedene Falttechniken, eine der einfachsten ist jedoch, die Tasse in der Mitte einzudrücken und die zwei Enden um den Finger herum zu stülpen, so dass die Tasse gefaltet wie ein C oder ein Halbmond aussieht. Es gibt aber auch noch die S-Form oder auch die Muschel. Das sollten Sie anfangs einfach einmal austesten, um die beste Falttechnik für sich zu finden. Nach der Faltung kann die Menstruationskappe eingeführt werden. Dafür halten Sie die Kappe mit zwei Fingern in der gefalteten Position fest und führen sie in die Scheide ein. Anschließend die Finger loslassen und die Tasse „aufploppen“ lassen. Am besten Sie experimentieren etwas, wie es für Sie am angenehmsten ist. Viele Frauen lassen die Tasse schon recht früh los und schieben sie dann noch etwas weiter nach hinten bis sie gut sitzt.

Wie weit Sie die Tasse einführen bleibt Ihnen überlassen, sie sollte jedoch nicht mehr rausschauen und sie sollte auch nicht zu spüren sein. Zu tief sollten Sie sie auch nicht einführen, sondern nur so weit, dass Sie sie noch bequem mit den Fingern erreichen können. Um den Sitz zu überprüfen, können Sie mit dem Finger entlang der Kappe streichen und erfühlen, ob die Menstruationstasse überall gut abschließt. Alternativ können Sie die Kappe auch einfach etwas hin- und herdrehen. So kann dann auch nix daneben laufen.

Wenn Sie die Tasse entleeren möchten, führen Sie einfach zwei Finger (am besten Daumen und Zeigefinger) ein, greifen den Boden der Tasse, drücken diesen leicht ein (um das Vakuum zu lösen) und holen die Tasse dann vorsichtig heraus. Achten Sie darauf die Tasse möglichst gerade zu halten. Anschließend entleeren Sie den Inhalt einfach über der Toilette, spülen die Kappe aus und können Sie dann direkt wieder einführen. Desinfektionsmittel sollten Sie nur benutzen, wenn diese speziell für die Menstruationstassen konzipiert wurden. Ansonsten reicht etwas Wasser oder Toilettenpapier zur Säuberung völlig aus. Wie oft Sie die Tasse leeren müssen, hängt natürlich von Ihrer Periodenstärke ab. Sie sollten Sie aber allerspätestens alle 12 Stunden wechseln, um ein toxisches Schocksyndrom zu vermeiden.

Zur Reinigung nach der Periode geben Sie die Tasse einfach in einen Topf mit ausreichend Wasser und kochen diese für 5 bis 10 Minuten aus. Achten Sie darauf, dass die Kappe genug Platz hat sich zu bewegen und so überall sterilisiert werden kann. Dann können Sie die Menstruationstasse einfach im mitgelieferten Beutel bis zur nächsten Blutung aufbewahren.

Welche Menstruationstasse ist die Beste?

Menstruationskappen gibt es mittlerweile von Dutzenden Herstellern, in den ungewöhnlichsten Formen und Farben und natürlich auch in den verschiedensten Materialien. Leider können wir Ihnen daher nicht „die Eine“ vorstellen, aber sie können die Menstruationstasse Erfahrungen unserer Kundinnen anbei lesen und so eine bessere Einsicht bekommen. Jede Frau ist verschieden, weshalb ein Menstruationstassen Test nur bedingt Sinn macht. Natürlich können Menstruationstassen Tests, beispielsweise von Öko-Test, Auskunft über Material und Haltbarkeit geben, aber letzten Endes müssen Sie entscheiden, mit welcher Sie sich am wohlsten fühlen.

Menstruationstasse Erfahrungen unserer Kundinnen

Auch unsere Kundinnen waren anfangs geplagt von Zweifeln und Bedenken, haben sich aber dann doch getraut, der Menstruationstasse eine Chance zu geben. Lesen Sie die Menstruationstassen Erfahrungen unserer Kundinnen einfach selbst und lassen Sie sich überzeugen.

Erfahrungsbericht zur Menstruationstasse Cynthia von Lunette (Jessica C.):

Anfangs war ich skeptisch, meine Tampons durch ein Stück Silikon zu ersetzen. Da meine Freundin, die mir die Cynthia so begeistert empfohlen hat, jedoch so begeistert war, habe ich mich schlussendlich doch breitschlagen lassen. Die ersten Anwendungen waren noch etwas „holprig“, aber irgendwann hatte ich den Dreh raus und seitdem bin ich genauso begeistert wie meine Freundin! Die Tasse ist viel bequemer als ein Tampon (auch wenn ich vorher nicht mal wusste, dass Tampons unbequem sind). Es geht auch an starken Tagen nichts daneben. Da man sie bis zu 12 Stunden am Stück verwenden kann, ist es auch kein Problem, sie im Büro zu tragen, was mir am meisten Sorge bereitet hat. Selbst wenn ich sie einmal im Büro wechseln muss, kann man sie leicht mit den Reinigungstüchern auswischen, ohne dass jemand etwas davon bemerkt. So sicher, diskret und angenehm hätte ich mir meine Tage immer gewünscht.

Erfahrungsbericht zur Menstruationstasse Aine von Lunette (Maria B.):

Einfach super. Die Menstruationskappe ist super praktisch, umweltfreundlich und einfach anzuwenden. Die Verarbeitung ist hochwertig, es gibt keine scharfen Grate aus der Produktion, die die empfindliche Schleimhaut verletzen könnten. Außerdem kann sie so problemlos gereinigt werden, ohne dass sich irgendwelche Reste in Rillen ansammeln, denn von innen ist sie völlig glatt. Anders als Tampons trocknet sie meine Scheide nicht aus und das toxische Schocksyndrom ist dabei auch noch nie beobachtet worden. Eine gute Alternative, die ich nur weiterempfehlen kann.

Erfahrungsbericht zur Menstruationstasse Cynthia von Lunette (Sabine R.):

Ich habe mir die Lunette zugelegt, nachdem ich erfahren habe, wie viel Müll Tampons und Binden eigentlich produzieren. Eine Menstruationstasse, die bis zu 10 Jahre hält im Gegensatz zu einem Kunststoff-Baumwoll- Tampon, der nach 4 Stunden weggeworfen wird? Klare Sache! Selbst reine Baumwolltampons produzieren ja durch die hygienische Plastik-Verpackung noch eine Menge Müll. Vor allem durch meine leichte Regel musste ich selbst Mini-Tampons oft halbvoll entfernen (autsch) und wegwerfen, um kein TSS zu riskieren. Die kleine Cynthia ist daher ideal für mich, sie trocknet nicht aus und ich kann sie tatsächlich 12 Stunden lang verwenden ohne sie wechseln zu müssen. Top! Ich kann sie nur allen weiterempfehlen.

Erfahrungsbericht zur Menstruationstasse von Lamazuna (Sabrina A.):

So praktisch waren meine Tage noch nie. Die Menstruationstasse von Lamazuna ist wirklich toll. Da sie nicht austrocknet, kann ich sie im Zweifel auch schon einen Tag früher einsetzen und eventuelle Missgeschicke vermeiden. Auch das lästige Mitnehmen von Tampons entfällt – die sich bei mir irgendwann doch nur im Bodensatz meiner Taschen wiederfinden. Den Cup kann ich ganz einfach auswischen, nach der Periode desinfizieren und fertig. In seinem schicken pinken Beutelchen wartet er luftig auf seinen nächsten Einsatz. Noch dazu bekomme ich seit ich die Tasse benutze viel seltener Blasenentzündungen. Vielleicht ein Zufall, vermutlich aber nicht. Warum hat noch nicht jeder einen Menstruationscup? Einfacher geht’s doch nicht!

Erfahrungsbericht zur Menstruationstasse Cynthia von Lunette (Michelle S.):

Nicht nur die Nachhaltigkeit der Menstruationstasse hat mich überzeugt, auch die Verträglichkeit ist super! Ich benutze meine Cynthia jetzt seit gut einem dreiviertel Jahr und die Krämpfe, die ich während meiner Tage hatte, sind deutlich weniger häufig und weniger intensiv geworden. Klar, die ersten Anwendungen waren nicht ganz leicht, das Falten und Einführen klappt zwar nach ein paar Mal, aber das Herausnehmen ist dann doch anders als bei Tampons. Man kann den Cup nicht einfach rausziehen wie einen Tampon, sondern muss ihn erst mit den Fingern eindrücken, damit sich der Unterdruck löst. Am besten den Wechsel zu Hause in Ruhe üben und sich nicht selber unter Druck setzen. Wenn es gar nicht klappt, kurz aufhören, durchatmen und in einer viertel Stunde nochmal probieren. Irgendwann hat man verstanden, wie es geht, und spätestens von da an passieren auch keine Missgeschicke mehr. Ich würde nie mehr zu Tampons und Co. zurückgehen, dazu ist die Anwendung einfach zu angenehm.

Erfahrungsbericht zur Menstruationstasse Aine von Lunette (Petra M.):

Ich benutze schon seit Jahren eine Menstruationstasse und kann mir meine Regel ohne gar nicht mehr vorstellen. Umso erfreuter bin ich, dass sich diese Tamponalternative nun scheinbar auch weiter durchsetzt. Dass es die Lunette mittlerweile auch in bunt gibt, finde ich auch toll, das Orange macht die ganze Sache gleich viel fröhlicher. Ich habe mir die Größere ausgesucht, nach zwei Kindern schadet das bestimmt nicht, dachte ich. Den Stiel habe ich gekürzt, wie auch schon den davor, da ich ihn zum Entnehmen nicht brauche und er so nicht im Weg ist. Was soll ich noch sagen, es ist toll, dass immer mehr Frauen auf ihren Körper hören und sich nicht mehr mit Tampons und Binden rumschlagen mögen. Ich bin auf jeden Fall glücklich mit meiner Aine.

Wo kann man eine Menstruationstasse kaufen?

Aufgrund der wachsenden Nachfrage wird es immer leichter für die Nutzerinnen die Menstruationskappen im Handel zu erwerben. So kann man einige Hersteller mittlerweile in manchen Apotheken und Drogerien finden. Die größte Auswahl ist jedoch nach wie vor im Internet zu finden. Sie können einerseits natürlich direkt beim Hersteller selbst bestellen, oder Sie kaufen eine Menstruationstasse im Online-Shop. Bei najoba finden Sie eine Auswahl an verschiedenen Herstellern von Menstruationstassen, sowie verschiedene Größen und Reinigungszubehör. So sind die Lunette Reinigungstücher praktisch für Reisen und unterwegs, falls einmal kein Waschbecken in der Toilettenkabine ist. So können Sie auch ohne fließendes Wasser Ihre Kappe gründlich reinigen. Zudem sind die Tücher biologisch abbaubar und können einfach im WC runtergespült werden.

Sie sehen: Menstruationstassen bieten Ihnen gewaltige Vorteile und sind (nach etwas Eingewöhnungszeit) super leicht handzuhaben. Sie können sowohl von jungen Mädchen, als auch kurz nach einer Geburt verwendet werden, und sind praktisch überall verwendbar, egal ob beim Sport, auf Reisen oder in der Sauna. Zudem sparen Sie sich innerhalb kürzester Zeit, Geld und Müll ein, den normale Hygieneprodukte verursachen. Probieren Sie es einfach einmal selbst – Sie werden nie wieder herkömmliche Monatsartikel verwenden wollen.

Menstruationstassen – Simple Monatshygiene für die Frau
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