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Kosmetik ohne MOAH oder Paraffinöl

Naturkosmetik verzichtet grundsätzlich auf Mineralöl – und damit auch auf dessen bedenkliche Inhaltsstoffe. Vor allem wenn Sie regelmäßig Lippenpflege verwenden, die besonders leicht in den Körper gelangen kann, ist ein Umstieg auf natürliche Pflege und mineralölfreie Lippenstifte ratsam. Auch Babypflege, die schnell durch die durchlässigen Hautschichten Ihres Kindes gelangt, sollte möglichst natürliche, pflanzliche Inhaltsstoffe haben.

Langfristig ist eine Umstellung auf Kosmetik ohne Erdöl sicherlich sinnvoll, solange das Risiko von Paraffin, Silikon und Co. nicht abschließend geklärt ist. Auch für Allergiker, die bisher aus Angst vor Hautreaktionen auf pflanzliche Öle verzichtet haben, gibt es mittlerweile viele Alternativen im Naturkosmetik-Bereich, sodass Mineralöl auch bei sensibler Haut leicht vermieden werden kann.

Da zertifizierte Naturkosmetik nur mit Wirkstoffen arbeitet, die vom Körper problemlos aufgenommen und wieder ausgeschieden werden können, reichern sich schädliche Stoffe gar nicht erst an. Natürliche Öle verschließen Ihre Hautporen nicht, sondern spenden aktiv Feuchtigkeit. Ihre Haut kann sich selbst regenerieren, anstatt ständig auf (Mineral-)Öl von außen angewiesen zu sein.

Besonders auffällig wird das an der dünnen Haut Ihrer Lippen, wenn Sie mal gezwungenermaßen auf konventionelle Lippenpflege verzichten müssen. Nach wenigen Minuten werden Sie das Gefühl haben, erneut den Fettstift zücken zu müssen. Haben sich Ihre Lippen jedoch an Pflege mit sanften Pflanzenölen gewöhnt, werden Sie staunen, wie lange Ihre Lippen von sich aus geschmeidig bleiben. Bei pflegenden Naturkosmetik-Handcremes werden Sie den gleichen Effekt bemerken. Trauen Sie sich, für sich und Ihre Umwelt. Finden Sie Ihre neue, mineralölfreie Hand– und Lippenpflege auf najoba.de.

Erdöl-Kosmetik kann Krebs auslösen

Natürliche Kosmetik verzichtet naturgemäß auf Erdöl, Erdölderivate und Silikone. Deren Gewinnung schadet nicht nur der Umwelt, auch die Wirkung auf den Menschen ist nicht umfassend erforscht. Dass aromatische Kohlenwasserstoffe (MOAH), die in Erdöl vorkommen, das Krebsrisiko erhöhen, ist jedoch schon seit Jahren bekannt. Bei Lebensmitteln wird daher weitgehend auf Verpackungen, die MOAH enthalten, verzichtet. Ganz anders in herkömmlicher Kosmetik.

Mineralölfreie Naturkosmetik auf najoba.de

In einer aktuellen Untersuchung (Mai 2015) stieß Stiftung Warentest auf bis zu 9 Prozent MOAH in diversen Produkten konventioneller Kosmetik. Grenzwerte gibt es nicht. Bereits 2010 warnte das Bundesinstitut für Risikobewertung, „dass alkylierte polyzyklische Aromaten MOAH bei direktem Kontakt in die Haut migrieren und daher ebenfalls zu einem gesundheitlichen Risiko beitragen können.“ (BfR 2010) Dass MOAH vor allem in Cremes vorkommt, die lange auf der Haut bleiben, fördert deren Aufnahme in den Körper zusätzlich.

Am schlimmsten sind die aromatischen Kohlenwasserstoffe jedoch als Handcreme oder Lippenpflege. Besonders letztere werden nach dem Auftragen nach und nach fast komplett in den Körper aufgenommen, sowohl beim Essen als auch unbewusst beim Sprechen oder Küssen.

Was in Nahrungsmitteln absolut verhindert werden soll, gelangt unauffällig doch über den Mund in den Körper, ganz ohne an der Hautbarriere aufgehalten zu werden. Wenn Sie sich mit eingecremten Händen ins Gesicht oder an den Mund fassen, gilt übrigens das gleiche.

Was sind MOAH und MOSH?

Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons (MOAH) kommen in Mineralöl vor, einem der Hauptinhaltsstoffe konventioneller Kosmetik. Der Vorteil von Mineralöl ist, dass es günstig ist, lange haltbar gemacht werden kann und keine Allergien auslöst. Allerdings beinhaltet es auch keinerlei Wirkstoffe wie beispielsweise Pflanzenöle weswegen es vom Körper in keiner Form verwertet werden kann. Im schlechtesten Fall lagert es sich im Körper ab und verschließt die Poren der Haut.

Da diese Kohlenwasserstoffe in vielen verschiedenen Zusammensetzungen vorkommen, kann man über die möglichen Gefahren von Mineralöl in Kosmetika derzeit keine eindeutigen Aussagen treffen. Dass sie potentiell besorgniserregend sind steht aber fest.

MOSH (gesättigte Kohlenwasserstoffe) sind ähnliche Inhaltsstoffe in Mineralöl, die sogar in noch größeren Mengen enthalten sind. Sie lösen zwar nach derzeitigem Forschungsstand vermutlich keinen Krebs aus, lagern sich allerdings im Körper an und können nicht abgebaut werden.

Vor allem in Leber, Milz und Fettgewebe werden immer größere Mengen MOSH gefunden, die sich zu Knötchen zusammenschließen. Außerdem lassen sie sich kaum mit Wasser abwaschen und bleiben so lange auf der Haut. Mögliche langfristige Auswirkungen sind beim Menschen noch ungeklärt, bei Tieren jedoch wurden chronische Entzündungen um die Knötchen herum beobachtet. Gehen Sie kein Risiko ein sondern nutzen Sie Naturkosmetik auf najoba.de.

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