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Ätherische Öle – die Düfte der Natur

Ätherische Öle – Die Naturkosmetik lebt von naturreinen Essenzen, pflanzlichen Inhaltsstoffen und natürlichen Düften. Diese Düfte werden meist durch den Gebrauch von ätherischen Ölen erzielt, die die Cremes, Bodylotions und Shampoos nicht nur himmlisch duften lassen, sondern auch gleichzeitig hochkonzentrierte pflanzliche Wirkstoffe enthalten.

Separat genutzt können ätherische Öle Ihnen dabei helfen, Ihr Wohlbefinden zu steigern, Stresssituationen zu lösen oder Hautprobleme zu verbessern. Da ätherische Öle keine fettenden Inhaltsstoffe haben, wie klassische Öle, sind sie für jeden Haut- und Haartyp bestens geeignet. Durch die hohe Konzentration von Wirkstoffen reichen bereits wenige Tropfen aus, um die ganze Kraft der Pflanzen zu entfesseln.

Aber Achtung: Sie sollten ätherische Öle nie pur auf die Haut auftragen, da sie stark reizend sein können. Verdünnen Sie diese immer mit Wasser, neutralen Cremes oder Trägeröl, um ein sicheres und wirksames Kosmetikum zu erhalten.

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind Pflanzenstoffe, bzw. Pflanzenessenzen, die von der Pflanze aus verschiedenen Gründen produziert werden. So schützt sich die Pflanze damit vor Schäden, wie z.B. vor Viren und Bakterien, vor Schädlingen aber auch vor den UV-Strahlen der Sonne. Des Weiteren dient das ätherische Öl teilweise zur Anlockung von Bestäubungsinsekten oder auch zur Kommunikation mit anderen Pflanzen. Bei letzterem gibt die Pflanze das Öl zur Warnung ab und informiert so die anderen Pflanzen in der Umgebung über die Gefahr (z.B. wenn Schädlinge die Pflanze fressen.

Die ätherischen Öle können dabei in verschiedenen Pflanzenteilen, wie beispielsweise den Blättern, der Wurzel, den Blüten usw., stecken. Auch können verschiedene Organe der Pflanze für die Produktion zuständig sein. Ätherische Öle sind dabei hochkonzentriert und zur Herstellung wird häufig ein hoher Anteil an Pflanzen benötigt. So wird für ein Gramm Rosenöl, was ungefähr 25 Tropfen entspricht, 5 Kilo Rosenblüten verwendet. Die Öle sind dabei übrigens nicht zu verwechseln mit „normalen“ Ölen, also Fettöle. Letztere dienen der Pflanzen, so wie auch dem Menschen, als Energiereserve. Ätherische Öle hinterlassen hingegen jedoch keinerlei Fettflecken, sondern verdampfen sehr schnell. Zudem können sie aus bis zu 500 verschiedenen, natürlichen Stoffen bestehen! Im Fachjargon werden die Inhaltsstoffe mit den chemischen Bezeichnungen genannt, das bedeutet jedoch nicht, dass die Öle synthetisch hergestellt sind. Synthetische Öle enthalten keine oder kaum natürliche Pflanzenstoffe. Um sicherzugehen, dass Sie kein synthetisches Öl kaufen, sollten Sie auf die Bezeichnung „100% naturreines ätherisches Öl“ achten. Synthetische Öle haben die Kennzeichnung „naturidentisch“. Zudem sollten Sie, wenn möglich, auch auf Bio-Qualität achten. Ätherische Bio Öle haben keinerlei Gift- oder Schadstoffe, weder bei der Produktion der Früchte selbst, noch bei der Extraktion der Essenzen. Zudem können in der Landwirtschaft verwendete Gifte sich konzentriert im Öl wiederfinden, was zu starken Reizungen führen kann. Mit ätherischen Ölen Bio kann Ihnen das nicht passieren.

Wie werden ätherische Öle hergestellt?

Ätherische Öle können auf unterschiedlichste Weise gewonnen werden. Falls Sie bereits einmal den Film „Das Parfum“ gesehen haben, kennen Sie bereits eine Variante der Gewinnung. Die sogenannte Enfleurage ist aber sehr aufwendig und teuer und wird daher kaum noch angewendet. Es wurde damals vor allem für empfindliche Blüten, wie Veilchen, Rosen oder Jasmin, genutzt. Die Blüten wurden dabei auf eine mit (geruchslosem) Fett bestrichene Glasplatte gelegt. Anschließend wurde eine weitere, eingefettete Glasplatte darüber gelegt. Die Blüten mussten mehrmals gewechselt werden bis nach mehreren Wochen das gesättigte Fett mit Alkohol vermengt werden konnte. Der Alkohol wurde anschließend verdampft und zurück blieb das ätherische Öl.

Heutzutage kommen effizientere und kostengünstigere Verfahren zum Einsatz. Mit welchem Verfahren das ätherische Öl hergestellt wurde, muss auch immer auf dem Etikett stehen. So können Sie sich ätherische Öle nach dem Verfahren Ihres Vertrauens aussuchen. Bei Zitrusölen wird häufig die mechanische Auspressung zur Gewinnung angewandt. Diese Gewinnung hat den Vorteil, dass die ätherischen Öle unverändert ausgefiltert werden können, da keine Hitzeeinwirkung oder chemische Verfahren durchgeführt werden.

Ein weiteres gebräuchliches Verfahren zur Gewinnung von ätherischen Ölen ist die Destillation. Diese verwendet Wasserdampf, also Hitzeeinwirkung, um die Öle aus der Pflanze zu lösen. Hier können also nur hitzeunempfindliche Blüten und Pflanzen verwendet werden. Für empfindliche Blüten wird heutzutage die Lösungsmittelextraktion anstatt der oben genannten Enfleurage – also der Gewinnung durch gefettete Glasscheiben – bevorzugt. Um den Duft der sensiblen Blumen nicht durch Wärme zu zerstören, werden meist alkoholische Lösungsmittel benutzt, um die Aromaessenzen aus den Pflanzen zu extrahieren. Anschließend wird der Alkohol verdampft und zurück bleibt das sogenannte „Absolue“.

Wie wirken ätherische Öle?

Ätherische Öle wirken vor allem über unser Geruchsorgan, können aber auch über die Haut und (bei oraler Einnahme) über Schleimhäute und ähnliches wirken. Nicht nur bei Tieren, auch beim Menschen ist die Nase meist weitaus besser entwickelt als die anderen Sinne. Unsere Nase hilft uns dabei verdorbene oder nicht genießbare Nahrung zu erkennen, Gefahren zu wittern, einen Sexualpartner zu wählen und manchmal kann man sogar das Wetter „erschnüffeln“. Sprichwörter wie „immer der Nase nach“, „man muss sich riechen können“ oder „das stinkt zum Himmel“ kommen nicht von ungefähr. Riechen spricht Teile in unserem Gehirn an und kann starke emotionale Bindungen  und Erinnerungen hervorrufen. So kann ein Geruch sich mit einer Erinnerung, beispielsweise an die geliebte Oma, verbinden. Ätherische Öle können durch ihre Duftmoleküle von unserer Nasenschleimhaut aufgenommen und verarbeitet werden und so unsere Konzentration fördern, uns entspannen oder sogar antidepressiv wirken. Natürlich können diese Koppelungen mit Düften auch negative Emotionen und Erinnerungen wecken, da jeder Mensch individuelle Erfahrungen macht. So muss man selber probieren, welche Düfte einem gefallen und was man nicht riechen kann.

Die Ätherische Öle Wirkung kann auch über die Haut erfolgen. Die Haut ist flächenmäßig unser größtes Schutzorgan, das zudem relativ dünn ist. Dadurch können die flüchtigen Moleküle der ätherischen Öle schnell aufgenommen und verarbeitet. Die Essenzen können durch Einreiben auf der Haut ihre Wirkung entfalten, aber auch durch Inhalation können die Schleimhäute die Stoffe aufnehmen. So wurde Lavendelöl häufig für Verbrennungen und Wunden aller Art im Krieg verwendet, da es entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Auch andere ätherische Öle können anregend, straffend, verjüngend, verdauungsregulierend, schleimlösend oder entkrampfend wirken.

Jedes ätherische Öl hat andere Anwendungsgebiete. So können Sie Lavendel bei Schlaflosigkeit beispielsweise als Kissenspray anwenden. Es kann aber auch Hautentzündungen und Akne, Kopfschmerzen oder Menstruationsbeschwerden lindern. Zitrusdüfte dagegen, wie Orange oder Zitrone, wirken stimmungsaufhellend und klärend, sodass sich das Stimmungstief am Nachmittag schnell überwinden lässt und auch beim Lernen die Motivation gefördert wird. 100% naturreine ätherische Öle, wie von Primavera, können sogar für die innere Anwendung genutzt werden, beispielsweise um Entzündungen im Mundraum zu lindern. Besonders das Öl der Tonkabohne ist als Gewürz in Weihnachtsgebäck sehr beliebt. Auch für Hauptspeisen, Desserts und Getränke eignen sich Bio-Öle. Sie geben Kräutern und Gewürzen einen besonderen Pfiff und werten Süßspeisen mit einzigartigen Duftnoten auf.

Zuletzt kann die ätherische Öle Wirkung auch hemmend auf Mikroorganismen, Bakterien und Viren wirken. Je nachdem wofür die Pflanze die Essenzen produziert, können sie auch häufig beim Menschen eingesetzt werden. Produziert die Blüte oder das Kraut das ätherische Öl zur Schädlingsbekämpfung, wirkt es auch beim Menschen häufig sehr gut gegen Parasiten, sowohl auf und in unserem Körper, als auch in der Umgebung. Ätherische Öle haben also auch eine antibakterielle und antivirale Wirkung.

Wie verwendet man ätherische Öle?

Ätherische Öle können vielseitig verwendet werden. Die Verwendung kann über die Haut erfolgen, über die Atemwege, bei der Inhalation gegen eine Erkältung, in einem entspannenden Bad, in Smoothies, Gebäcken und Bonbons oder natürlich auch in der Aromatherapie über Verdampfer, Duftsteine und Duftlampen.

Am einfachsten lassen sich die Duftöle über DiffuserDuftsteine oder Duftlampen nutzen. Doch damit ist ihre Anwendungsmöglichkeit noch lange nicht erschöpft. In ein Trägeröl eingearbeitet bietet beispielsweise Pfefferminze eine erfrischende und klärende Massage, die auch Kopf und Atemwege befreit. Ein paar Tropfen Neroli in Ihrer Tagescreme können deren Wirkung verbessern und schon morgens für gute Laune sorgen. Auch als duftgebender Inhaltsstoff in Cremedeos sind ätherische Öle ideal. Besonders Salbei, der nicht nur mit seinem würzigen Duft verzaubert, sondern auch noch schweißhemmend wirkt. Mit Heilerde gemischt ergeben Manuka und Lavendel eine ideale Gesichtsmaske bei fettiger Haut. Im Shampoo kann Zeder fettiges Haar und Schuppen reduzieren und blaue Kamille im Hautöl unterstützt Ihre Haut gegen akute Neurodermitis.

Auch oral können einige ätherische Öle eingenommen werden. Seien Sie dabei jedoch unbedingt vorsichtig und lassen Sie sich ausgiebig beraten! Nicht jedes ätherische Öl ist oral verwendbar und falls Sie ätherische Öle einsetzen, sollten Sie sie immer sehr schwach dosieren. Schließlich hantieren Sie mit konzentrierten Pflanzenessenzen. In Smoothies können Sie beispielsweise ätherische Öle bio, wie Pfefferminzöl, Zitronen-, Orangen-, oder Grapefruitöl verwenden. Auch ätherische Öle von Basilikum, Majoran, Nelke oder Rosen- und Lavendelöl können in geringer Dosierung benutzt werden. Sogar Weihrauchöl kann verwendet werden, da dieses entzündungshemmend und wundheilend wirkt.

Beachten Sie bei eigenen Mischungen immer das auf dem Fläschchen angegebene maximale Mischverhältnis. Tragen Sie ätherisches Öl nie pur auf die Haut auf. Es kann zu Reizungen und allergischen Reaktionen auch auf gesunder Haut kommen. Beachten Sie außerdem, dass vor allem Zitrusöle phototoxisch wirken können und nicht unmittelbar der Sonne ausgesetzt werden sollten.

Anwendung ätherischer Öle – Anwendung in der Schwangerschaft möglich?

Sie sehen also: es gibt die verschiedensten ätherischen Öle und jedes Öl hat seine eigenen Vorzüge und Anwendungsbereiche. So wird gegen Mücken häufig das Citronella Öl eingesetzt, während bei Erkältungen Pfefferminze oder auch Teebaumöl helfen. Zur Konzentration oder generellen Steigerung der Laune empfehlen sich Zitrusdüfte, zur Entspannung Lavendel und für die Hautpflege wird besonders gerne Rosenöl verwendet.

Übrigens: Es ist ein weitverbreitetes Gerücht, dass Schwangere keine ätherischen Öle verwenden dürfen. Das stimmt so nicht ganz. Zum einen können einige unbedenkliche Öle sehr wohl verwendet werden. Zum anderen sollten ätherische Öle zur Massage nur in den ersten 14 Wochen der Schwangerschaft nicht genutzt werden. Die Aromatherapie über Duftsteine, Duftlampen und Diffuser ist jedoch möglich. Entspannende Öle wie Rose, Lavendel und Bergamotte, sowie Neroli, Orange, Zitrone, Grapefruit oder römische Kamille können bedenkenlos angewendet werden. Sie können Verspannungen, Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen und anderen Beschwerden vorbeugen und sie lösen. Auch zur Massage sind sie (ab der 15. Woche und in einem Trägeröl verarbeitet) verwendbar, um die Haut geschmeidig zu halten.

Ätherische Öle kaufen kann man in Drogerien, einigen Bioläden, sowie in Apotheken und natürlich bei Online-Shops. Einige Verkäufer bieten Aroma-Bars an, so dass Sie die Möglichkeit haben, die verschiedenen Düfte zu testen und sich durch zu schnuppern. Auch auf najoba finden Sie eine große Auswahl an ätherischen Ölen, von A wie Angelikawurzel bis Z wie Zypresse.

Hase mit schützender Hand – Das Strengste Siegel für Kosmetik ohne Tierversuche

Kosmetik ohne Tierversuche ist in der EU seit 2013 mittlerweile Pflicht. Denken die meisten zumindest. Denn obwohl Tierversuche für kosmetische Inhaltsstoffe und Produkte verboten sind, werden Tierversuche nach wie vor durchgeführt. Fast drei Millionen Tiere werden immer noch jährlich für Tierversuche „verbraucht“. Und das allein in Deutschland. Der Großteil davon sind vor allem Mäuse und Ratten, aber es wird auch an Katzen, Hunden, Hasen und anderen Tieren getestet. Die wenigsten Verbraucher werden diese qualvolle Tortur an Tieren gutheißen. Schließlich sind die Ergebnisse eines Tierversuchs nicht einmal aussagekräftig, sondern lediglich eine Absicherung für den Hersteller. Neben dem BDIH und dem „Leaping Bunny“ – beides Siegel, die auf tierversuchsfreie Kosmetik hinweisen – gibt es noch ein Siegel, das wesentlich strenger ist und bei der Kaufentscheidung helfen kann.

Der Hase mit der schützenden Hand

Der Hase mit der schützenden Hand steht für Kosmetik ohne Tierversuche. Das Siegel des IHTN (ehemals IHTK), des Internationalen Herstellerverbands für tierschutzgeprüfte Naturkosmetik, Kosmetik und Naturwaren e.V., zeichnet Produkte aus, die während der Herstellung und am Endprodukt auf Tierversuche verzichten. Außerdem dürfen keine Rohstoffe verwendet werden, die nach dem 1. Januar 1979 im Tierversuch getestet worden sind. Das IHTN-Siegel gibt die Gewissheit, dass alle anderen Stoffe, die nach 1979 entwickelt wurden, in Produkten mit IHTN-Label verboten sind, weil sie per Gesetz im Tierversuch überprüft worden sind. Denn nach 1979 mussten noch einmal alle Stoffe, selbst bereits getestete, im Tierversuch geprüft werden.

Nun sind Tierversuche bereits teilweise seit 1986 in Deutschland verboten. Wozu benötigt man also das Siegel für tierversuchsfreie Naturkosmetik? Nun, einerseits galt das Verbot von 1986 nur für dekorative Kosmetik, wie Wimperntusche, Lippenstifte und so weiter, zudem galt es auch nur in Deutschland. Des Weiteren gab es keine explizite Definition, was unter dekorative Kosmetik und was unter pflegende Kosmetik fällt, daher wurden Tierversuche trotzdem weiter auch an dekorativen Kosmetikprodukten durchgeführt, da diese einfach als pflegend deklariert wurden. Bis zum endgültigen EU-weiten Gesetz 2013 war es ein langer und steiniger Weg. Seit dem 11. März 2013 ist es verboten Kosmetik, bei der das Endprodukt oder die Inhaltsstoffe, am Tier getestet wurden, zu verkaufen. Selbst wenn die Tests nicht in der EU durchgeführt wurden, ist es untersagt diese Kosmetik zu verkaufen – was ein enormer Schritt im Tierschutz war. Leider schließt das nach wie vor keine Tierversuche aus. Denn Inhaltsstoffe, die unter das Chemikaliengesetz (REACH) fallen oder für Medikamente verwenden werden, dürfen und müssen teilweise noch immer an Tieren getestet werden, da sie auf Toxizität, Hautreizungen und ähnliches erprobt werden müssen.. Leider fallen fast 90% der Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten unter diese Ausnahmeregelung.

Zudem gibt es einige Länder in denen Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben sind. Das prominenteste Beispiel dafür ist die Volksrepublik China.  Dort müssen sowohl Inhaltsstoffe, als auch das Endprodukt, an Tieren getestet worden sein, bevor es auf chinesischem Boden in den Läden verkauft werden darf. Viele große Firmen sind auch auf dem chinesischen Markt vertreten, führen also Tierversuche durch bzw. lassen diese von chinesischen Firmen durchführen. Das Siegel des IHTN stellt sicher, dass Firmen keinerlei Tierversuche vornehmen, weder selbst, noch von anderen Firmen. Auch Zulieferer der Siegelträger dürfen keinerlei Test an Tieren austragen. Naturkosmetik-Firmen, die nicht an Tieren testen, jedoch trotzdem auf dem chinesischen Markt vertreten sind, gibt es auch – beispielsweise Weleda und Kneipp. Um das Tierversuchs-Gesetz zu umgehen, können Firmen nämlich ihre Produkte über einen Onlinehandel vertreiben, oder einen Standort in Hongkong besitzen. Beide Wege bedürfen keinerlei Tierversuche, da Hongkong eine Sonderverwaltungszone ist und dort andere Gesetze gelten, und bei dem Versand über einen Onlinehandel zählt der Käufer als Importeur der Waren und der Onlinehandel befindet sich in Freihandelszonen – so können Tests an Tieren wirkungsvoll umgangen werden.

Natürliche Rohstoffe für vielfältige Produkte

Kosmetik ohne Tierversuche ist nicht nur ein Anliegen für Tierschützer und VeganerInnen, sondern sollte uns alle tangieren. Denn Tests an Tieren können nichts über die Wirksamkeit auf den Menschen aussagen. Tiere sind anatomisch, physisch und psychisch grundsätzlich anders als wir – wieso sollte ein Hase also genauso auf einen Stoff reagieren, wie wir Menschen? Allein unter uns Menschen gibt es bereits signifikante Unterschiede in Bezug auf Verträglichkeiten. Ergebnisse von Tieren lassen sich also logischerweise nur selten auf den Menschen übertragen, ebenso umgekehrt.

Da 60% der Substanzen, die bei Tieren als giftig eingestuft werden, für den Menschen ungiftig sind, ist der Ansatz des IHTNs sinnvoll. Aus den über 8.000 Rohstoffen, die in der Kosmetik im Einsatz sind, können immer neue Produkte kreiert werden, ohne neue Rohstoffe zu entwickeln, die wiederum im Tierversuch getestet werden müssten. Diese „alten“ Rohstoffe sind aber keineswegs schlecht, im Gegenteil.

Natürliche ätherische Öle, pflanzliche Stoffe oder auch beispielsweise Wasser sind seit Jahrhunderten erfolgreich für die Kosmetik im Einsatz, und da sie zum Großteil vor 1979 getestet wurden, sind sie auch für Produkte mit dem IHTN-Siegel erlaubt. Da vor allem die Naturkosmetik diese natürlichen Stoffe nutzt, ist der Umstieg auf natürliche Pflege der erste Schritt zu eingeschränkten Tierversuchen.

Tierversuche dienen also hauptsächlich dem Hersteller, um sich gegenüber Klagen abzusichern. So kann er sich bei einer Schadensklage wegen einer Unverträglichkeit rausreden, dass diese im Tierversuch nicht aufgetreten ist und daher nicht vorhersehbar war. Zudem dienen die Versuche auch der Gewinnmaximierung, denn ohne sie könnten einige Hersteller ihre Produkte nicht verkaufen, da Tierversuche in einigen Ländern eben vorgeschrieben sind.

Wie testet man Kosmetik ohne Tierversuche?

Kosmetik ohne Tierversuche ist nicht nur eine logische Konsequenz, weil die Ergebnisse sowieso kaum etwas über die Verträglichkeit beim Menschen aussagen, sondern auch weil es bereits effektive alternative Test-Methoden gibt. Wie kann man also tierversuchsfreie Kosmetik testen?

Einerseits gibt es da natürlich die Möglichkeit Test an freiwilligen Probanden durch zu führen. Dies ist selten der Fall, da dafür natürlich nur pflegende Stoffe in Frage kommen und keine Chemikalien. Stoffe, die unter die sogenannte REACH (Chemikalien-Verordnung) fallen, können aber nicht am Menschen getestet werden, da sie oft giftige und schädliche Substanzen enthalten. Toxizitäts-Tests können anstatt an Tieren jedoch in sogenannten In-vitro Tests durchgeführt werden. Die In-vitro-Tests laufen mithilfe menschlicher Zellkulturen (oder Zellkulturen anderer Säuger) im Reagenzglas ab. Diese Reagenzglas-Tests können auch für Hautreizungs-, Augen- und Schleimhautreizungs-, Phototoxizität und weitere Tests durchgeführt werden. So muss kein Tier leiden und die Unbedenklichkeit der Stoffe kann erfolgreich und wirksam getestet werden. Die „Ärzte gegen Tierversuche“ haben noch ausführlichere Informationen zu den verschiedenen Test-Methoden, falls Sie sich dazu noch mehr informieren möchten.

Liste der Kosmetik ohne Tierversuche

Tierversuchsfreie Kosmetik erkennen Sie also vor allem am Siegel „Hase mit schützender Hand“, sowie einigen weiteren Siegeln, die wir Ihnen im Artikel Kosmetik ohne Tierversuche aufgelistet haben. Der deutsche Tierschutzbund hat jedoch auch eine Positivliste, auf der Firmen stehen, die alle Kriterien des Bundes erfüllen. Hier finden Sie auch Firmen, die zwar qualifiziert sind, jedoch das Siegel (noch) nicht tragen.

Neben Tierversuchen verbietet der IHTN außerdem Rohstoffe, für die Tiere gequält oder getötet werden müssen, wie Seide, Nerzöl oder den roten Farbstoff Karmin, für den Cochenille-Läuse zerquetscht werden. Um auf die Positivliste des Deutschen Tierschutzbundes zu kommen, dürfen auch von Zulieferern oder andere Firmen, von denen der Hersteller abhängig ist, keine Tierversuche durchgeführt werden. Da das Siegel nicht vegan ist, dürfen allerdings Eier, Honig oder Milch verwendet werden, solange sie aus ökologischer Tierhaltung stammen. Die Gebote richten sich auch an die Verpackung der Kosmetik. Bisher stehen deutsche, österreichische und einige schweizer Firmen auf der Positivliste.

Bei najoba finden Sie Naturkosmetik ohne Tierversuche von Martina Gebhardt, Attitude, Sante und einigen weiteren Marken. Effektive Anti-Aging Pflege mit tierversuchsfreier Kosmetik gibt es beispielsweise mit dem Happy Aging Pflegeset von Martina Gebhardt. Kosmetik ohne Tierversuche bietet i+m Naturkosmetik mit seiner Tausendschön Körperlotion, die nicht nur reichhaltig pflegt, sondern Ihnen auch ein beruhigtes Gewissen gibt. Natürlich müssen auch Kinder nicht auf Naturkosmetik ohne Tierversuche verzichten, denn Attitude bietet zahlreiche Produkte, von der Sonnencreme bis zum Bubble Bath, an, die alle vom IHTN zertifiziert worden sind. Tierversuchsfreie Kosmetik, die gleichzeitig vegan ist, finden Sie vor allem bei Primavera, aber auch Sante und Martina Gebhardt bieten vegane Produkte an. So ist für jeden Geschmack etwas zu finden. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

 

Die beliebtesten IHTN-zertifizierten Produkte

EYE CARE Cream
Martina Gebhardt
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9,07 € 12,50 € *UVP
60,49 € / 100 ml
Mandelöl bio
Primavera
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11,85 € 14,90 € *UVP
SHEABUTTER Cream
Martina Gebhardt
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6,25 € 8,50 € *UVP
41,69 € / 100 ml
SHEABUTTER Cleanser
Martina Gebhardt
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10,39 € 13,90 € *UVP
6,93 € / 100 ml
Hamameliswasser bio
Primavera
Hamameliswasser bio
8,90 € 10,90 € *UVP
Jojobaöl bio
Primavera
Jojobaöl bio
13,92 € 17,50 € *UVP
Rosenwasser bio
Primavera
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11,03 € 13,50 € *UVP
LIP BALM
Martina Gebhardt
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5,90 € 7,90 € *UVP
39,30 € / 100 ml
Arganöl bio
Primavera
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8,67 € 10,90 € *UVP
28,88 € / 100 ml
SHEABUTTER Tonic
Martina Gebhardt
SHEABUTTER Tonic
8,16 € 10,90 € *UVP
PROPOLIS Cream
Martina Gebhardt
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11,87 € 15,90 € *UVP
23,74 € / 100 ml
ROSE Cream
Martina Gebhardt
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13,83 € 18,50 € *UVP
27,66 € / 100 ml
SALVIA Cleanser
Martina Gebhardt
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6,55 € 8,50 € *UVP
21,83 € / 100 ml
GINSENG Cream
Martina Gebhardt
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14,26 € 19,90 € *UVP
28,51 € / 100 ml
HAND & NAIL Hand Cream
Martina Gebhardt
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9,64 € 12,90 € *UVP
ALOE VERA Cream
Martina Gebhardt
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18,81 € 25,90 € *UVP
37,61 € / 100 ml
Aloe Vera Öl bio
Primavera
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11,85 € 14,90 € *UVP
ROSE Face Lotion
Martina Gebhardt
ROSE Face Lotion
16,06 € 21,50 € *UVP
ROSE Cleanser
Martina Gebhardt
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12,32 € 16,50 € *UVP
8,21 € / 100 ml
SALVIA Tonic
Martina Gebhardt
SALVIA Tonic
7,41 € 9,90 € *UVP
Repair Handcreme
Sante
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2,17 € 2,95 € *UVP
2,90 € / 100 ml
ROSE Tonic
Martina Gebhardt
ROSE Tonic
6,55 € 8,50 € *UVP
21,83 € / 100 ml
SALVIA Face Lotion
Martina Gebhardt
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11,38 € 15,90 € *UVP
Salbei Traube Reinigungsgel
Primavera
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13,52 € 17,00 € *UVP
BAOBAB Foot Balm
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5,35 € 6,90 € *UVP
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Geschenkset Leichter Lernen
Primavera
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8,08 € 9,90 € *UVP
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SUMMER TIME Cream
Martina Gebhardt
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10,82 € 14,90 € *UVP
21,64 € / 100 ml
SALVIA Cream
Martina Gebhardt
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9,97 € 13,90 € *UVP
19,94 € / 100 ml
HAPPY AGING Tonic
Martina Gebhardt
HAPPY AGING Tonic
8,15 € 10,50 € *UVP
27,16 € / 100 ml
Salbei Traube Gesichtswasser
Primavera
Salbei Traube Gesichtswasser
13,52 € 17,00 € *UVP

Wozu gibt es Qualitätssiegel in der Naturkosmetik?

Zertifizierte Naturkosmetik boomt und viele Menschen können sich ihre Pflegeroutine ohne natürliche Produkte nicht mehr vorstellen. Früher wurde Naturkosmetik mit selbstgerührten Pasten und unwirksamen Deos in Verbindung gebracht. Ganz im Gegensatz zu heute. Mittlerweile wissen viele, dass naturkosmetische Produkte den herkömmlichen Produkten in der Wirksamkeit in nichts nachstehen. Natürliche Inhaltsstoffe, die sowohl für die Haut als auch die Umwelt sind, liegen voll im Trend.

Doch woran erkennt man Naturkosmetikprodukte? Euphorische Beschreibungen und blumige Produktnamen geben keine zuverlässige Auskunft. Auch die Inhaltsstoffe, die auf der Verpackung angegeben sind, sind nicht jedem geläufig. Um das Ganze einfacher zu machen, haben sich unterschiedliche Organisationen und Unternehmen Gedanken gemacht, die Recherche zu vereinfachen und Naturkosmetikprodukte gleich auf einen Blick erkennbar zu machen – und zwar mit Qualitätssiegeln. Warum es wichtig ist, dass es diese Naturkosmetik Siegel gibt, erfahren Sie hier!

Was ist Naturkosmetik?

Der Begriff „Naturkosmetik“ ist rechtlich nicht eindeutig definiert und geschützt. Das Fehlen einer genauen Definition und konkreten Vorgaben für die Hersteller macht es dem Verbraucher oft nicht leicht, nachzuvollziehen, ob es sich bei dem Produkt um Naturkosmetik handelt oder nicht. Und dadurch, dass die Hersteller keine strikten Vorgaben, sondern oftmals nur ungefähre Richtwerte einhalten müssen, ist die Möglichkeit gegeben, den Verbraucher mit grünen Floskeln zu täuschen.

Damit aber nicht jeder Kosmetik als Naturkosmetik bezeichnen kann und dadurch ein falscher Eindruck erweckt wird, haben sich Kosmetikhersteller in Zusammenarbeit mit den Verbraucherverbänden und dem Bundesministerium für Gesundheit zusammengetan und gemeinsam einige Kriterien bestimmt. Naturkosmetik wird danach folgendermaßen definiert:

  • Kosmetika, die aus natürlichen Rohstoffen bestehen
  • Schonender für Mensch und Umwelt als herkömmliche Kosmetika
  • Ausgeschlossene Inhaltsstoffe sind: Polyethylenglykol (PEG), Silikone, Parabene, synthetische Duftstoffe, Paraffine und andere Erdölprodukte

 

Diese Vorgaben haben sich etabliert und werden als Maßstab benutzt. Seit 1993 gibt es die Vereinbarung, dass echte Naturkosmetik lediglich aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Naturstoffen bestehen darf und nur spezielle Konservierungsstoffe eingesetzt werden dürfen. Obwohl diese Abmachung nicht bindend war, bildet sie dennoch die Grundlage für die Bestimmung von Naturkosmetik.

Was ist der Unterschied zu naturnaher Kosmetik?

Beziehungsweise was ist überhaupt naturnahe Kosmetik? Wenn Sie diesen Begriff noch nie gehört haben, ist das kein Wunder. Eine Definition gibt es nämlich auch hier nicht. Naturnahe Kosmetik ist ein Mittelweg aus konventioneller und natürlicher Kosmetik. Teilweise werden chemische Stoffe durch natürliche Inhaltsstoffe ersetzt. Das bedeutet aber nicht, dass überhaupt keine chemischen Inhaltsstoffe mehr enthalten sind. So natürlich, wie die Produkte gerne präsentiert werden, sind sie häufig nicht.

Silikone, Mineralöle oder synthetische Konservierungsstoffe können sich nach wie vor in den Produkten befinden. Teilweise werden auch natürliche Inhaltsstoffe mit synthetischen Konservierungsstoffen haltbar gemacht nach dem Motto „so viel Chemie wie nötig und so viel Natur wie möglich“. Die Voraussetzungen gängiger Naturkosmetik Siegel (wie beispielsweise dem des BDIH oder NaTrue) können jedoch nicht eingehalten werden und daher ist naturnahe Kosmetik häufig nicht mit Siegeln ausgezeichnet.

Warum ist zertifizierte Naturkosmetik überhaupt besser?

Es ist nicht so, dass nur in Naturkosmetikprodukten natürliche Inhaltsstoffe enthalten sind. Diese werden sogar in herkömmlicher Kosmetik verwendet. Das Problem bei konventionellen Verfahren ist, dass natürliche Stoffe chemisch so verändert werden können, dass sie anschließend wenig mit dem Ausgangsrohstoff zu tun haben. Bei zertifizierter Naturkosmetik geht es genau darum, die Rohstoffe naturbelassen und ohne Vermischung mit chemischen Stoffen zu benutzen. In schonenden Verfahren werden die hochwertigen Inhaltsstoffe der Pflanzen gewonnen und als Öl, Wachs, Extrakt oder Wässerchen weiterverarbeitet. Gütesiegel stellen außerdem sicher, dass die ausgezeichneten Produkte konstant auf ihre Qualität überprüft werden und der Standard eingehalten wird.

Echte Naturkosmetik konzentriert sich jedoch nicht nur auf die natürlichen Inhaltsstoffe, sondern verfolgt vielmehr einen ganzheitlichen Ansatz, der die Umwelt schonen soll. Dazu gehört auch, dass möglichst wenig Verpackung benutzt wird, die im Idealfall aus recycelbaren und wiederverwertbaren Materialien besteht. Auch Tiere stehen unter besonderem Schutz: Tierversuche sind bei zertifizierter Naturkosmetik nicht erlaubt. (Link zu dem Artikel: Kosmetik ohne Tierversuche)

Ist Natur gleich Natur?

Dass Naturkosmetik so boomt, haben sich einige Hersteller zunutze gemacht und sind sprichwörtlich auf den Zug aufgesprungen. Produkte werden häufig mit Bezeichnungen wie Bio, Natural oder Natürlich geschmückt. Oft versteckt sich hinter solchen Bezeichnungen jedoch nur eine Marketingstrategie, das sogenannte Greenwashing, um dem Verbraucher ein gutes Gefühl beim Kauf zu geben. Greenwashing bedeutet wörtlich übersetzt etwas grünwaschen, im übertragenen Sinn ist damit gemeint, dass Unternehmen nach außen bewusst den Anschein erwecken wollen, dass sie umweltfreundlich und verantwortungsbewusst sind.

Im Grunde handelt es sich dabei um reine PR-Methoden und damit um eine Täuschung der Verbraucher. Da Greenwashing auch im Kosmetikbereich immer beliebter wird, sind Qualitätssiegel eine verlässliche Quelle zur Auswahl tatsächlich natürlicher Produkte. So kann schnell herausgefunden werden, ob die Creme „mit pflanzlichen Extrakten“ wirklich Naturkosmetik ist oder nur konventionelle Kosmetik mit grünem Anstrich.

Der Schaden, der durch das Greenwashing angerichtet wurde, ist enorm. Wenn nämlich einige Hersteller nur von dem Trend profitieren wollen und dem Verbraucher Informationen vorbehalten, kann es passieren, dass sich der Verbraucher hintergangen fühlt.

Diese Stoffe sind bei zertifizierter Naturkosmetik nicht erlaubt!

  • Erdöl

Man will es nicht glauben, aber der Hauptinhaltsstoff in der konventionellen Kosmetikindustrie ist Erdöl. Ja, das Erdöl, aus dem Heizmaterial, Benzin und Plastik hergestellt wird. Paraffine befinden sich in Cremes, Lotionen und Lippenstiften. Mineralöle sind zwar in der Regel gut verträglich, sie liefern jedoch keine Nährstoffe. Außerdem dichten sie die Hautoberfläche ab, was zur Folge hat, dass sich darunter Bakterien und Keime bilden können, was zu Mitesser und Akne führen kann. Synthetisches Glycerin wird bei der Erdölverarbeitung gewonnen und ist in Cremes enthalten. Zertifizierte Naturkosmetik hingegen verwendet pflanzliche Wachse und Öle wie Kokosöl, Avocadoöl oder Mandelöl.

  • Silikone

Auch Silikone dürfen nicht in echten Naturkosmetikprodukten enthalten sein. Silikone sind aus Erdöl gewonnene Kunststoffe und werden in der herkömmlichen Kosmetik besonders in Shampoos, Spülungen und Cremes eingesetzt. Die Wirkweise von Silikonen ist, dass sie auf der Haut und um die Haare einen Film bilden, der vor dem Austreten von Feuchtigkeit schützen soll. Gleichzeitig wird aber die Regeneration beeinträchtigt, weil keine Wirkstoffe mehr in die Haut oder die Haare vordringen können. Seit die Schädlichkeit von Silikonen auch in der Öffentlichkeit mehr und mehr publik wurde, verzichten mittlerweile sogar konventionelle Kosmetikunternehmen in Shampoos häufig auf Silikonen.

  • Parabene

In echter Naturkosmetik dürfen sich keine Parabene befinden. Das sind Konservierungsstoffe, die die Haltbarkeit von Kosmetikprodukten verlängern. In ihrer Struktur sind Parabene dem weiblichen Sexualhormon sehr ähnlich. Durch die Aufnahme über die Haut können die Parabene in den Körper gelangen. Es besteht die Gefahr, dass der Hormonhaushalt durcheinander gebracht wird. Ergebnisse beim Menschen gibt es dazu noch nicht, bei Studien mit Ratten hat sich jedoch die Befürchtung bestätigt. Bei männlichen Ratten ist der Testosteronspiegel gesunken und bei weiblichen Ratten ist ein Anwachsen des Uterus festgestellt worden.

  • Künstliche Duftstoffe

Künstliche Duftstoffe haben in zertifizierter Naturkosmetik nichts zu suchen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kosmetikprodukten dürfen sich darin nur natürliche Duftstoffe befinden, die aus Blüten, Blätter oder Gewürzen hergestellt werden. Erwähnenswert ist aber, dass nicht nur synthetische, sondern auch pflanzliche Duftstoffe Irritationen auslösen können. Trotzdem ist die natürliche Variante die bessere Wahl. In der Naturkosmetik werden nämlich die Duftstoffe nicht chemisch isoliert und einzeln verwendet, sondern das ätherische Öl, welches aus mehreren Substanzen besteht, wird als Ganzes verwendet und ergibt dann den Duftstoff. Für Menschen, die Allergien gegen einzelne Stoffe haben, ist die Benutzung von Naturkosmetikprodukten weitaus verträglicher. Zudem gibt es auch Hersteller, die in einzelnen Serien komplett auf die Zugabe von Duftstoffen verzichtet, was besonders Menschen mit sensibler oder allergischer Haut entgegenkommt.

Naturkosmetik ist immer Bio – ein Mythos?

Naturkosmetik wird häufig mit Bio Kosmetik gleichgesetzt. Das ist aber nicht immer so. Bio Kosmetik ist eine strenge Form der Naturkosmetik. Bio Kosmetik besteht hauptsächlich aus Inhaltsstoffen, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Außerdem wird vorausgesetzt, dass die Produkte umwelt- und ressourcenschonend produziert werden. Auch die Verpackungen sollen möglichst zurückhaltend eingesetzt werden und recycelbar sein.

Wem es wichtig ist, dass der Großteil der pflanzlichen Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau ist, soll sich nicht auf die Bezeichnung Bio verlassen, sondern sollte sich lieber an den folgenden zertifizierten Naturkosmetik Siegeln orientieren:

  • Das Natrue Siegel verlangt für die Bezeichnung Organic cosmetics, dass mindestens 95 Prozent der Naturbestandteile aus kontrolliert biologischem Anbau sein müssen.
  • Genauso ist es bei dem BDIH Siegel: Damit ein Produkt als Bio bezeichnet wird, muss der Bio-Anteil mindestens 95 Prozent betragen.

 

Wer zeichnet Naturkosmetik aus?

Die großen Zertifizierungsstellen gehören meist zu Verbänden, die keine Verbindung zu den Herstellern haben. So wird der Leaping Bunny von einer Tierschutzorganisation, der ECEAE, verliehen, während das USDA-Siegel von der amerikanischen Behörde für Landwirtschaft vergeben wird.

Grundsätzlich gilt: namhafte und bekannte Siegel sind vertrauenswürdiger als selbst erstellte Siegel des Herstellers. Da eigenständige Zertifizierer die Produkte vom Hersteller unabhängig testen, sind die Ergebnisse zuverlässiger. Nur Produkte, die wirklich den strengen Anforderungen entsprechen dürfen auch das jeweilige Siegel tragen.

Was sagen einzelne Siegel aus?

Am strengsten ist wohl das Demeter-Siegel, welches nur an Produkte verliehen wird, deren Rohstoffe aus Demeter-Anbau stammen und somit biologisch, nachhaltig und größtenteils vegetarisch oder vegan sind. Aber auch Kosmetik ohne Tierversuche kann mit Siegeln belegt werden, beispielsweise dem Leaping Bunny oder dem IHTK – dem Hasen mit der schützenden Hand.

 

Bitte klicken Sie eines der folgenden Siegel für weitere Informationen.

 

EcoControl steht für zertifizierte Naturkosmetikstandards

EcoControl LogoDas EcoControl-Siegel ist eine unabhängige Zertifizierungsstelle für NaTrueDemeterBDIH oder den europäischen COSMOS-Standard. Durch die Unabhängigkeit von EcoControl kann ein hoher Standard der überprüften Marken garantiert werden. Die Labore testen die Produkte auf die vom jeweiligen Siegel bestimmten Vorschriften und ermöglichen es so, die Richtlinien auch von außen zu überprüfen. Außerdem zertifiziert EcoControl seit 2013 auch das CSE Nachhaltigkeitssiegel, welches sowohl die einzelnen Produkte als auch die soziale und verantwortungsvolle Firmenführung auszeichnet.

Zugelassene Rohstoffe

Von EcoControl direkt werden Rohstoffe auf Pflanzenbasis auf ihre Natürlichkeit hin zum Einsatz in der Naturkosmetik überprüft und ausgezeichnet. Diese müssen aus ökologisch angebauten, landwirtschaftlichen Produkten gewonnen werden. Sie dürfen nicht in Lebensmitteln benutzt werden, da diese eine eigene Prüfstelle haben. Die geprüften Rohstoffe werden mit dem EcoControl-Siegel versehen und können dann beruhigt von Kosmetikfirmen verwendet werden.

Sozialer Anspruch auf hohem Niveau

Zur Kontrolle der biologischen Rohstoffe kommt eine Überprüfung der Herstellung dieser hinzu. So werden der Umgang mit der Umwelt, den Ressourcen und den menschlichen Mitarbeitern, wie Lieferanten und Angestellten, geprüft. In Sachen Nachhaltigkeit orientiert es sich an dem CSE-Label, welches die nachhaltige Produktion ganzer Firmen auslobt. Nachhaltigkeit und ethische Firmenpolitik steht so bei den von EcoControl ausgewählten Firmen mit im Fokus. Als derzeit einzige europäische Zertifizierungsstelle zeichnet EcoControl auch Produkte mit dem US-Amerikanischen Naturkosmetik-Standard aus.

 

Beliebte EcoControl-zertifizierte Naturkosmetik

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NaTrue – internationales Qualitätssiegel für Naturkosmetik

Das NaTrue Siegel ist ein Zertifikat, an dem Sie kontrollierte Naturkosmetik erkennen können. Da der Begriff Naturkosmetik in Deutschland rechtlich nicht geschützt ist, entwickelte der nicht gewinnorientierte Verein NaTrue Prüfkriterien, die echte Naturkosmetik erfüllen muss. Es wird dabei in drei Kategorien unterschieden: Naturkosmetik (natural cosmetics), Naturkosmetik mit Bioanteil (natural cosmetics with organic proportion) und Biokosmetik (organic cosmetics). Die Einordnung erfolgt nach der Menge der Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau. NaTrue wurde 2008 von einigen Pionieren der Naturkosmetik wie Weleda, Logona oder Lavera entwickelt, da ihnen die Zertifizierung des BDIH nicht streng genug war. Seit 2009 ist NaTrue international gültig, sodass Verbraucher überall auf der Welt mit garantiert natürlicher Kosmetik rechnen können. Erfahren Sie hier, welche Standards erfüllt werden müssen, damit Naturkosmetikprodukte mit dem NaTrue Siegel ausgezeichnet werden!

Tierversuchsfrei, ohne Silikone und ohne künstliche Farbstoffe

Alle Produkte können mineralische, pflanzliche und tierische Stoffe beinhalten, dürfen jedoch nicht aus toten Wirbeltieren gewonnen werden. Das bedeutet, Milch, Honig oder Wollwachs dürfen verwendet werden, tierische Fette aber nicht. Auch Tierversuche dürfen nicht durchgeführt werden. Da NaTrue international verwendet wird, müssen die Produkte in allen Ländern, in denen sie verkauft werden, tierversuchsfrei sein. Es dürfen keine synthetischen Duft- oder Farbstoffe verwendet werden, außerdem keine Stoffe aus Erdöl oder Silikonen. Auch die Verpackung der Pflegemittel muss soweit möglich wiederverwertbar und aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

Welche Kriterien müssen erfüllt werden?

Der Fokus bei NaTrue wird besonders auf die Inhaltsstoffe der Kosmetikprodukte gelegt. Sie sollten so natürlich wie möglich sein und auch nur in einem möglichst sanften Prozess hergestellt werden. Künstliche Inhaltsstoffe, die in der Natur nicht vorkommen und nur vom Menschen geschaffen wurden, sind nicht zugelassen.

Folgende Inhaltsstoffe sind je nach deren Herstellungsprozess erlaubt:

  • Natürliche Inhaltsstoffe

Darunter sind unveränderte Stoffe zu verstehen, die nur durch physikalische Verfahren oder Fermentierung gewonnen werden.

  • Naturnahe Inhaltsstoffe

Diese Stoffe sind das Ergebnis zugelassener chemischer Reaktionsverfahren auf ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe.

  • Naturidentische Inhaltsstoffe

Dabei handelt es sich um Pigmente, Mineralien oder Konservierungsstoffe. Die Produktion findet zwar im Labor statt, aber die Stoffe kommen in der Natur vor. Grund für die Notwendigkeit von Konservierungsstoffen ist die Haltbarmachung. Manchmal müssen Produkte mit Konservierungsstoffen versehen werden, damit die Verbrauchersicherheit gewährleistet werden kann. Auch Pigmente und Mineralien sind bei manchen Produkten erforderlich, damit die Reinheit der Inhaltsstoffe erhalten bleibt.

Wussten Sie, dass bei manchen Produkten die Zutat Wasser unter die Kategorie der natürlichen Inhaltsstoffe fällt? Bei Naturkosmetikartikeln, die mit dem NaTrue Label versehen sind, ist das nicht so. Wasser fällt nicht unter die Gruppe der natürlichen Inhaltsstoffe. Damit wird vermieden, dass der natürliche Anteil eines Produkts durch die Zutat Wasser unangemessen hoch erscheint.

Drei Stufen für maximale Natürlichkeit

Das NaTrue Label zeichnet Produkte mit hohem Prozentsatz an natürlichen Inhaltsstoffen aus. Durch ein Stufensystem wird ermöglicht, Kosmetik mit besonders vielen natürlichen Inhaltsstoffen aus biologischem Anbau gesondert zu kennzeichnen. Durch die Einordnung der Produkte in verschiedene Kategorien kann genau festgelegt werden, welcher Gehalt an Naturstoffen in der jeweiligen Kategorie mindestens enthalten sein muss. Dadurch kann eine viel genauere Unterscheidung getroffen werden.

  • Naturkosmetik

Naturkosmetik wird als die Grundlage des NaTrue-Labels betrachtet. In dieser Stufe wird bestimmt, welche Inhaltsstoffe erlaubt sind und wie sie verarbeitet werden dürfen. Die erste Stufe stellt für die anderen beiden Stufen eine zwingende Bedingung dar. Abhängig von der Produktgruppe gibt es eine Untergrenze für natürliche und eine Obergrenze für naturnahe Inhaltsstoffe. Eine Bestimmung, dass die Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau sein müssen, gibt es nicht. Allerdings erfüllen viele Unternehmen diese Option freiwillig.

  • Naturkosmetik mit Bio-Anteil

Voraussetzung für die Auszeichnung mit dem NaTrue-Siegel ist die Einhaltung der Vorgaben der ersten Stufe. Zusätzlich müssen 70 Prozent der natürlichen Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau und/oder aus kontrollierter Wildhaltung stammen. Außerdem gibt es in dieser Stufe höhere Untergrenzen für natürliche Inhaltsstoffe und noch niedrigere Obergrenzen für naturnahe Stoffe.

  • Biokosmetik

Für die dritte Stufe, die Bezeichnung zertifizierte Biokosmetik, müssen die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sein. Die Zahl der natürlichen Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau erhöht sich jedoch auf 95 Prozent. Selbstverständlich wird sowohl die Untergrenze für natürliche Inhaltsstoffe nochmals höher als auch die Obergrenze für naturnahe Inhaltsstoffe noch niedriger.

Maximale Natürlichkeit für jedes Produkt

Je nach Produktkategorie stellt NaTrue unterschiedliche Anforderungen. Diese Differenzierung ist aus folgendem Grund notwendig. Jede Produktart erfordert eine bestimmte Zusammensetzung verschiedener Inhaltsstoffe. Beispielsweise besteht ein Shampoo bis zu einem Drittel aus Tensiden, die bewirken, dass zwei eigentlich nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten miteinander vermengt werden können. Dieser Stoff wird aber nur als naturnah angesehen. Da Shampoo außerdem noch einen 50 prozentigen Anteil aus Wasser hat, können die restlichen Inhaltsstoffe, auch wenn sie natürlich sind, keinen so großen Anteil mehr ausmachen.

Beim Körperöl hingegen sind die Hauptbestandteile pflanzliche Öle. Es stellt keine Schwierigkeit dar, dass 90 bis 100 Prozent der Inhaltsstoffe natürlich sind. Um diese Unterschiede auszugleichen, hat NaTrue 13 Produktkategorien entwickelt. Nur so kann gewährleistet werden, dass jedes Produkt die Möglichkeit hat, für die größtmögliche Natürlichkeit ausgezeichnet zu werden, egal ob Shampoo oder Körperöl. Diese Unterscheidung fördert eine größere Transparenz für den Verbraucher, da somit je nach Produkt beurteilt werden kann, wie viele natürliche Inhaltsstoffe enthalten sind.

Natrue engagiert sich gegen Greenwashing

Greenwashing gilt als der Feind wahrer Natur- und Biokosmetik. Mit Greenwashing ist eine Marketingstrategie gemeint, die die Produkte eines Unternehmens „grüner“ aussehen lassen will. Durch die Zertifizierung einzelner Produkte kann der Anschein erweckt werden, dass die ganze Produktpalette mit einem Naturkosmetik Siegel ausgezeichnet sei. Der Verbraucher könnte dadurch den Eindruck erhalten, dass sich das Unternehmen umweltfreundlich und verantwortungsbewusst verhält, was aber nicht stimmt.

Das NaTrue Siegel wird jedoch nur vergeben, wenn mindestens 75 Prozent der Einzelprodukte einer bestimmten Produktreihe, entweder durch die Marke oder die Untermarke, die Voraussetzungen des NaTrue Standards erfüllen. So wird verhindert, dass Unternehmen Naturkosmetik-Zertifizierungen erhalten, obwohl sie sich nicht ausreichend engagieren und auf Natürlichkeit zu setzen.

Wie viele Produkte wurden schon mit dem NaTrue Siegel ausgezeichnet?

Von 2009 bis 2015 wurden beinahe 5.000 Produkte mit dem NaTrue Zertifikat ausgezeichnet. Namhafte Unternehmen wie Dr. Scheller, Farfalla und Sante haben sich dem Zwei-Phasen-Prozess gestellt, um das Naturkosmetik Siegel zu erhalten. Dazu wurde von einer von NaTrue akkreditierten Zertifizierungsstelle neben der Überprüfung der Rezeptur und der Inhaltsstoffe auch eine Produktionskontrolle vor Ort durchgeführt. Alle zwei Jahre müssen sich die Naturkosmetik-Unternehmen einer solchen Kontrolle unterziehen, damit sie das NaTrue Siegel behalten können.

Lesen Sie hier, wozu es Qualitätssiegel in der Naturkosmetik gibt.

Natrue Logo

 

 

 

 

 

Beliebte NaTrue-zertifizierte Produkte

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Öko-Test als Entscheidungshilfe – vertrauenswert oder nur Humbug?

Da Öko-Test oftmals strenger als der Gesetzgeber entscheidet, fallen häufig Produkte durch, die bis dahin als gut galten. Das liegt daran, dass die Gesundheit für Öko-Test an erster Stelle steht und daher schon geringe Mengen kritischer Stoffe abgelehnt werden. So können Sie sich sicher sein, dass die Produkte hohen Standards entsprechen und Sie nur unbedenklichean Ihre Haut lassen. Kann ich meine neue Hautcreme bedenkenlos für meine sensible Haut nutzen? Oder auch: Ist meine neue Zahnpasta wirklich ohne Giftstoffe? Für diese Fragen gibt es eine Anlaufstelle, die Zeitschrift Öko-Test, die zudem das Öko-Test Siegel vergibt. Sie testet Inhaltsstoffe und Deklaration mehrerer Produkte und ermittelt so, wo Mängel bestehen und welches Produkt empfehlenswert ist.

Was ist Öko-Test?

Öko-Test ist eine regelmäßig erscheinende Zeitschrift, die, ähnlich wie Stiftung Warentest, Produkte und Dienstleistungen untersucht, vergleicht und bewertet. Dabei wird vor allem auf gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe untersucht und schon geringe Mengen können ein „ungenügend“ als Bewertung zur Folge haben – selbst wenn die Menge per Gesetz erlaubt ist. Dies führt dazu, dass Öko-Test häufig sehr viel strenger als der Gesetzgeber entscheidet. Öko-Test orientiert sich grundsätzlich an den gesetzlichen Richtwerten, zieht es jedoch auch in Betracht, ob es für den schädlichen Stoff nicht-schädliche Alternativen gibt und achtet somit an erster Stelle auf den Verbraucherschutz. Da vor allem die Verwendung von nicht-schädlichen Stoffen auch im Bereich Naturkosmetik eine extrem wichtige Rolle spielt, kann man Öko-Test in diesem Bereich auch als Naturkosmetik-Test ansehen. Des Weiteren gibt es häufiger Schlupflöcher im Gesetz, so dass ein Inhaltsstoff bei Textilien beispielsweise verboten ist, bei Spielzeug jedoch trotzdem noch verwendet werden kann, da Spielzeug nicht im Gesetz namentlich genannt wurde. Hier kann Öko-Test auch das Spielzeug „abstrafen“, während der Gesetzgeber nur Textilien verbieten kann. Mit dem Siegel des Öko-Tests können Sie also immer sicher sein, dass keine gesundheitsschädlichen Stoffe im vorliegenden Produkt zu finden sind.

Auch bei Gen-Technik fährt Öko-Test eine Nulltoleranzpolitik. Laut Gesetzgebern sind 0,9 Prozent gentechnische Inhaltsstoffe erlaubt und Produkte unter dieser Grenze werden als gentechnikfrei betitelt. Öko-Test wertet jedoch schon ab, selbst wenn die Produkte gerade einmal 0,01 Prozent gentechnisch veränderte Stoffe beinhalten. Schließlich lehnt ein Großteil der Verbraucher Gen-Technik vehement ab und sollte umfassend informiert sein, in welchen Produkten Gen-Technik zu finden ist. Zudem kann sich Öko-Test mit seiner strengen Untersuchung brüsten, da oftmals negativ bewertete Stoffe in Gesetzen später eingeschränkt und/oder ganz verboten werden. So geschehen im Falle von schädlichen Weichmachern in Babybeißringen und Kinderspielzeug, sowie bei allergieauslösenden Konservierungsstoffen, die man entsprechend dieses Naturkosmetik-Tests in Naturkosmetik beispielsweise gar nicht erst verwendet.

Öko-Test beschäftigt sich seit seinem ersten Erscheinen im April 1985 mit Schadstoffen in Lebensmitteln, Kosmetik oder Spielzeug, außerdem Dienstleitungen wie Versicherungen oder Riester-Renten. Das „Öko“ im Namen soll dabei nicht darauf hinweisen, dass es sich um biologische Waren handelt. Es werden nicht nur Produkte getestet, sondern zusätzlich wird ein Augenmerk auf Umweltschutz und Gesundheit gelegt.

Was testet Öko-Test?

Öko-Test ist mittlerweile breit aufgestellt und führt in quasi jedem Lebensbereich Tests durch. So findet man Naturkosmetik Tests, Tests zu verschiedenen Cremes und Deos, Ausrüstung wie Trekkingstöcke, Putz- und Hausmittel, sowie Saugroboter, Holzdielen, Stromtarife und natürlich auch Lebensmittel, vom Brokkoli bis zum Orangensaft. Öko-Test führt sogar Tests zu Versicherungen durch, wie beispielsweise Handy- und Hausratsversicherungen. Natürlich testet Öko-Test auch Kosmetik, jedoch nicht nur ökologische, sondern auch konventionelle, um den Verbraucher bestmöglich zu informieren.

Testergebnisse sind dabei nicht übertragbar, sondern gelten immer nur für testidentische Produkte. Wenn beispielsweise ein blaues Jeanskleid getestet wird, dann kann nur für dieses das Siegel vergeben werden. Die grüne Version des Jeanskleides bekommt nicht das gleiche Siegel, da die verschiedenen Farbstoffe zu verschiedenen Testergebnissen führen können. So könnten im grünen Farbstoff Giftstoffe enthalten sein, die im blauen Farbstoff nicht zu finden sind. Wenn ein Produkt allerdings getestet wurde und ein Siegel erhalten hat, so gilt das für jedes identische Produkte aus dieser Serie des Herstellers und nicht nur für das eine, welches getestet wurde. So hat der Hersteller für gleichbleibende Qualität zu sorgen. Bei Obst und anderen frischen Lebensmittel ist die Prozedur etwas schwieriger. Schließlich kann man bei diesen Produkten nicht eins testen und davon ausgehen, dass alle weiteren Früchte ebenso sind. In diesem besonderen Fall testet Öko-Test immer drei verschiedene Chargen.

Bio-Produkte bekommen bei Öko-Test übrigens keine Sonderbehandlung, bzw. werden nicht besser bewertet als konventionelle. Das Magazin begründet dies damit, dass biologischer Anbau im Labor nicht nachzuweisen ist und man sich somit auf Herstellerangaben verlassen müsste. Leider kann man den Herstellern nicht immer zu hundert Prozent vertrauen, sonst wären schließlich auch keine Tests nötig, um Giftstoffe aufzudecken. Zudem wollen oder können sich manche Firmen das Bio-Siegel nicht leisten. Würde Öko-Test in Tests immer Bio-Produkte am besten bewerten, würden die Firmen, die sich kein Siegel leisten können, stets schlechter bewertet werden, obwohl die Qualität gleich oder vergleichbar ist. Das Bioprodukte also keinen Bonus bekommen, ist somit nur fair. Außerdem können Bio-Lebensmittel meist von Haus aus mehr überzeugen, schließlich haben sie Testkriterien, wie keine Pestizide, Giftstoffe und ähnliches, bereits verinnerlicht. Dies erklärt wieso Öko-Test auch nicht ökologische Produkte und Discounterware testet. Des Weiteren sollen auch Menschen, die sich nur Discounterware leisten können, erfahren bei welchen Lebensmitteln und Produkten sie bedenkenlos zugreifen können.

Auch auf Kinderarbeit, Tierhaltung und fairen Handel legt Öko-Test wert. Diese Kriterien testen sie jedoch nicht im Labor, sondern befragen die Hersteller dazu. Nur wer ausreichend Dokumente vorlegt und Transparenz beweist, wird bei den CSR-Tests (Corporate Social Responsibility – Tests) berücksichtigt.

Da zertifizierte Naturkosmetik meist bereits Nachhaltigkeit, soziale Werte und natürliche Inhaltsstoffe vereint, kann sie auch häufig bei Öko-Test überzeugen. So schnitt zum Beispiel das Weleda intensiv pflegende Haaröl im Naturkosmetik Test mit „sehr gut“ ab und ließ die konventionelle Konkurrenz weit hinter sich.

Wie testet Öko-Test?

Die Produkte werden anonym eingekauft und danach von unabhängigen Laboren auf jeweils in Frage kommende, kritische Inhaltsstoffe getestet. Beispielsweise werden bei Kosmetik Allergene berücksichtigt, bei Honig die Pollenbelastung oder bei Haarspray Filmbildner. Liegen die Werte vor, werden sie interpretiert und von den Reportern auch für Nicht-Chemiker verständlich gemacht.

Dabei setzt der Verlag auf unabhängige, hochspezialisierte Labore. Öko-Test hat kein eigenes Labor, da Tests unabhängig sein müssen und die Unabhängigkeit bei einem eigenen Labor in Frage gestellt werden würde. Darüber hinaus hätten die Tests vermutlich eine geringere Qualität. Die Unabhängigkeit der Labore wird durch entsprechende Zulassungen und Qualifikationen garantiert. Früher hat Öko-Test auch die Namen der Labore veröffentlicht, um so transparent wie möglich zu sein. Dies wurde jedoch gestoppt, als Hersteller den genannten Laboren Druck machten und drohten den Laboren die Aufträge zu entziehen, wenn diese weiter für das Magazin Tests durchführen würden. Es kam dadurch tatsächlich zur Weigerung einiger Labore weiterhin für Öko-Test zu arbeiten, so dass das Magazin als Konsequenz die Labornamen nicht mehr veröffentlicht.

Ein großer Teil der Einnahmen vom Magazin werden durch Anzeigen im Heft generiert. Das lässt immer wieder das Gerücht aufkommen, dass Öko-Test nicht unabhängig wäre, sondern Anzeigenkunden bevorzugt behandelt. Selbstverständlich ist dem nicht so und auch gerichtlich wurde bereits entschieden, dass Anzeigen keinen Einfluss auf die Neutralität haben. Sie können also sicher sein, dass gut bewertete Produkte auch wirklich gut sind und das Siegel nicht erkauft wurde.

Die teilweise recht strenge Beurteilung mancher Produkte liegt an dem Anspruch, auch schon kleine Risiken für die Gesundheit deutlich zu machen. So konnte sich die PUR Feuchtigkeitscreme von Logona gegen die Konkurrenz durchsetzen, da sie für Allergiker besonders verträglich ist.

In Kombination mit Naturkosmetik-Siegeln ist Öko-Test sicherlich eine große Hilfe, um die für Sie passenden Produkte im ständig wachsenden Kosmetik-Angebot zu finden.

Das Öko-Test Siegel – Ein vertrauenswürdiges Label?

Öko-Test Siegel werden, neben der Verbreitung der Tests, für die bestbewerteten Produkte vergeben. Beziehungsweise, eigentlich vergibt das Magazin das Siegel nicht direkt, sondern gestattet den Firmen mit dem Label zu werben. Die Firmen werben logischerweise nur mit dem Ergebnis, wenn dieses auch gut für sie ausfällt oder sie Testsieger sind. Daher gibt es keine Öko-Test Siegel mit schlechten Bewertungen auf Produkten, da das Heft die Firmen nicht zwingen kann, mit schlechten Ergebnissen zu werben.

Sobald eine Firma mit dem Öko-Test Siegel und ihrem Ergebnis wirbt, können Sie auch sicher sein, dass dies gültig ist. Bei Betrug oder fälschlicher Werbung mit dem Siegel legt Öko-Test sofort Widerspruch ein und zwingt die Firmen die falsch deklarierten Produkte aus dem Sortiment zu nehmen. Zusätzlich schalten sich auch die Konkurrenten der Firma ein, da diese durch die falsche Werbung mit dem Siegel natürlich benachteiligt werden. Der Verbraucher greift dann schließlich lieber zu dem gut bewerteten Produkt, anstatt zum Produkt ohne Testergebnis. Sobald so ein Missbrauch auffällig wird, muss die Firma die Verpackungen überkleben. Eine Aufbrauchsfrist gewährt Öko-Test nur, wenn das Produkt sich selbst nicht geändert hat, aber beispielsweise die Verpackung. Denn bereits bei der Veränderung der Verpackung dürfen Firmen nicht mehr mit dem Siegel werben, schließlich könnten in der neuen Verpackung Giftstoffe sein, die in der alten nicht vorhanden waren.

Gültig ist das Öko-Test Siegel ansonsten solange bis es einen neuen Test gibt und das Produkt nicht verändert wurde. Wenn also ein Produkt vor einigen Jahren mit sehr gut bewertet wurde, nach einiger Zeit aber erneut getestet wird und nur noch mit befriedigend abschneidet, darf es nun natürlich nicht mehr mit der „Sehr Gut“-Note werben. Außerdem gilt seit 2013 eine 5-Jahresfrist für alle gelabelten Produkte, das heißt, dass man nach fünf Jahren automatisch nicht mehr mit dem Testergebnis werben darf, falls kein neues Ergebnis vorhanden ist. Dies dient lediglich der besseren Übersicht, da Öko-Test irgendwann nicht mehr nachvollziehen konnte, ob deklarierte Produkte, die mit dem Label werben, seit dem letzten Test tatsächlich nicht mehr verändert worden waren.

Sobald Sie also ein Produkt mit dem Öko-Test Siegel sehen, können Sie sicher sein, dass dieses Produkt vor maximal fünf Jahren getestet und seitdem nicht verändert worden ist. So kann Ihnen das Siegel in manchen Fällen definitiv bei einer Entscheidung helfen, wenn Sie sicher gehen möchten, schadstofffrei und ökologisch einzukaufen.

 

Natürlich frei von Tierversuchen

Kosmetik ohne Tierversuche!

Naturkosmetik hat den Anspruch, natürlich zu sein und sorgsam mit der Welt und ihren Bewohnern umzugehen. Das bezieht sich neben einem nachhaltigen Umgang mit Pflanzen auch besonders auf den Schutz von Tieren. Deshalb hat sich zertifizierte Naturkosmetik zum Ziel gemacht, keine Inhaltsstoffe oder fertige Produkte an Tieren zu testen. Alle zertifizierten Produkte, die Sie auf najoba finden, sind daher tierversuchsfrei und oftmals auch vegan.

Woran erkennt man Naturkosmetik ohne Tierversuche?

Oft ist es gar nicht einfach, sich in der Vielfalt der Naturkosmetikprodukte und der entsprechenden Siegel zurechtzufinden. Ein einheitliches Zertifikat in Sachen Make up ohne Tierversuche, vegane Kosmetik oder Naturkosmetik gibt es nämlich nicht. Für einen bewussten Verbraucher oder eine bewusste Verbraucherin heißt das, dass er oder sie sich mit den einzelnen Siegeln beschäftigen muss, um sicher zu sein, dass das ausgewählte Produkt die Kriterien erfüllt. Nur bei kontrollierten Produkten kann eine tierleidfreie Herstellung gewährleistet werden.

Genau gesagt garantieren die Siegel, dass auch die Rohstoffe, die in dem fertigen Produkt enthalten sind, tierversuchsfrei sind und auch in anderen Ländern wie China keine Tierversuche vorgenommen werden. Denn genau da liegt der Knackpunkt: Tierversuche sind in manchen Ländern außerhalb der EU für Kosmetik noch immer vorgeschrieben. Viele Naturkosmetik-Unternehmen haben deshalb seit 2013 die Konsequenz gezogen und auf den Vertrieb ihrer Produkte in China verzichtet. Für den Vertrieb von tierversuchsfreien Produkten bräuchte man in China entweder eine Ausnahmeregelung oder die Produkte müssten in China nochmal an Tieren getestet werden. Das widerstrebt jedoch zum Glück verantwortungsbewussten Unternehmen. Wir wollen Ihnen die Recherche vereinfachen und stellen Ihnen hier die wichtigsten Prüfzeichen für Make up ohne Tierversuche vor.

Tierversuchsfrei bedeutet nicht gleich vegan

Oftmals werden die Bezeichnungen „tierversuchsfrei“ und „vegan“ bei Kosmetikprodukten gleichgesetzt. Doch tierversuchsfreie Kosmetik kann dennoch tierische Produkte enthalten wie beispielsweise Honig, Bienenwachs oder Milch. Tierversuchsfrei ist nur der Hinweis, dass das Produkt und die Inhaltsstoffe nicht an Tieren getestet worden sind. Vegan hingegen bedeutet, dass das Produkt keinerlei tierische Stoffe enthält. Die Bezeichnung, dass das Produkt vegan ist, hat keinen Bezug zu dem Hinweis „tierversuchsfrei“.

Irrtümer wie „Tierversuchsfrei bedeutet zugleich vegan“ oder „Naturkosmetik ist immer tierversuchsfrei“ sind immer wieder zu lesen oder zu hören. Deshalb soll hier Licht ins Dunkel gebracht werden, was es mit der Bezeichnung „tierversuchsfrei“ bei Kosmetikprodukten auf sich hat. Die Verbindung aus Naturkosmetik und tierversuchsfrei ergibt sich daher, dass besonders Unternehmen für Naturkosmetik auf natürliche und tierleidfreie Produkte setzen. Es gibt jedoch eindeutige Zertifizierungen, an denen sich nachvollziehen lässt, ob die Rohstoffe in Tierversuchen getestet wurden.

Auf welche Siegel für Kosmetik ohne Tierversuche können Sie vertrauen?

Sicher tierversuchsfrei sind Make up- und Kosmetikprodukte, die mit dem Siegel des BDIH, der Veganblume, dem Leaping Bunny oder dem „Hasen mit der schützenden Hand“ ausgezeichnet wurden.

Das BDIH-Siegel zeichnet kontrollierte Naturkosmetik aus und wird von dem Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e.V. vergeben. Kontrollierte Naturkosmetik heißt in dem Fall aber nicht vegan. Es dürfen nämlich auch Stoffe enthalten sein, die von Tieren produziert wurden wie Milch oder Honig. Wichtig ist dabei jedoch, dass weder bei der Herstellung noch bei der Entwicklung oder Prüfung der Endprodukte Tierversuche durchgeführt werden oder auch in Auftrag gegeben werden. Die Kriterien für die Anforderungen werden von unabhängigen Stellen mitentwickelt und kontrolliert, wodurch großes Vertrauen in das BDIH-Siegel gesetzt werden kann. Bei Produkten mit diesem Zertifikat können Sie sich deshalb sicher sein, dass es sich um tierversuchsfreie Naturkosmetik handelt.

Die Veganblume zeichnet Lebensmittel und Kosmetikartikel aus, in denen sich keine tierischen Stoffe befinden und wo zu keiner Zeit Versuche an den Inhaltsstoffe oder dem Produkt selbst durchgeführt wurden. Als Verbraucher können Sie sich sicher sein, dass Sie ein veganes und tierversuchsfreies Produkt ausgewählt haben. Das Siegel wird von der Vegan Society England vergeben und ist dabei ein internationales Siegel. Im deutschsprachigen Raum ist die Vegane Gesellschaft Österreich zuständig. Mittlerweile existieren über 22.000 gelabelte Produkte. Die Veganblume ist ein wichtiger Hinweis, wenn Sie sicher sein wollen, dass die dekorative oder pflegende Kosmetik keine tierischen Bestandteile, Nebenprodukte oder aus Tieren gewonnene Rohstoffe im Endprodukt enthält und ohne zuvor durchgeführte Tierversuche hergestellt wurde.

Das Siegel Leaping Bunny mit dem springenden Hasen bezieht sich auf den Aspekt der Tierversuchsfreiheit bei Kosmetika und Haushaltswaren. Das Zertifikat setzt voraus, dass alle Inhaltsstoffe ohne Tierversuche produziert wurden. Das bedeutet, dass sowohl alle verwendeten Rohstoffe als auch das Endprodukt komplett ohne Tierversuche erzeugt werden. Aussagen über weitere Umwelt- oder Sozialaspekte werden dabei nicht gemacht. Die Auszeichnung mit dem Leaping Bunny trägt immer eine Firma und nicht deren einzelnen Produkte. Daher muss sich die Firma bereit erklären, stetige Kontrollen durch eine Prüfinstanz zu gewähren, um die Einhaltung der HCS (Human Cosmetics Standard) zu gewährleisten. Der internationale Standard des Labels, das von wichtigen Tierschutzorganisationen betreut wird, hat eine durchaus wichtige Bedeutung, zumal die Anforderungen auch über die Bedingungen der europäischen Gesetzgebung hinausgehen.

Ein weiteres Prüfzeichen für Kosmetik ohne Tierversuche ist das des IHTK (Internationaler Herstellerverband gegen Tierversuche). Dargestellt wird es durch den „Hasen mit der schützenden Hand“. Die Vorgaben für tierversuchsfreie Naturkosmetik, Kosmetik, Wasch- und Reinigungsmittel orientieren sich an den Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes e.V. und gelten als die strengsten Kriterien, wenn es um tierversuchsfreie Kosmetika geht. Rohstoffe vom toten Tier dürfen nicht verwendet werden. Rohstoffe vom lebenden Tier wie Eier, Milch etc. dürfen nur aus biologischer Tierhaltung verwendet werden und müssen mindestens der EU-Bio-Verordnung entsprechen. An der * Kennzeichnung können Sie erkennen, ob tierische Stoffe enthalten sind. Die Produkte dürfen außerdem keine Inhaltsstoffe enthalten, die nach dem 1.1.1979 getestet wurden. Nach diesem Stichtag mussten neue Stoffe nämlich per Gesetz im Tierversuch getestet werden. Mit dem IHTK-Siegel ist gewiss, dass diese Stoffe in den Naturkosmetikprodukten nicht enthalten sind.

EU seit 2013 „tierversuchsfrei“

Seit März 2013 gilt in der EU endlich ein Einführungsverbot für Kosmetik, die im Tierversuch getestet wurde. Schon seit 1998 dürfen keine Tierversuche mehr für Beauty-Produkte in Deutschland durchgeführt werden. Leider dürfen noch immer Rohstoffe, die auch für andere Produkte wie beispielsweise Medikamente genutzt werden, an Tieren getestet werden.

Zertifizierte Kosmetik ohne Tierversuche greift daher oft auf Inhaltsstoffe zurück, die schon vor 1979 entwickelt wurden, da diese nicht im Tierversuch getestet werden mussten. Der Rückgriff auf altbewährte Wirkstoffe führt dazu, dass keine neuen Rohstoffe mehr an Tieren getestet werden müssen. Zudem soll die Regelung von 2013 bewirken, dass mehr alternative Testmethoden erforscht werden, um das Leid der Tiere zu mindern. Moderne Hautzellkulturen beispielsweise sind dabei zudem viel geeigneter, um Hautreizungstests durchzuführen. So kann nämlich das Produkt direkt auf einer menschlichen statt auf einer tierischen Haut getestet werden. Nicht nur ist der Erkenntnisgewinn dabei viel bedeutsamer, sondern es wird auch vielen Tieren großes Leid erspart.

Welche Tests sind im Kosmetikbereich üblich?

Wissen Sie, welche Qualen die Tiere erleiden müssen, wenn Kosmetikprodukte an ihnen getestet werden? Falls nicht, sollten Sie nur weiterlesen, wenn Sie nicht allzu sensibel sind. Bei der Augen- bzw. Schleimhautreizung, dem sogenannten Draize-Test, wird Kaninchen die Testsubstanz in die Augen geträufelt, um die Verträglichkeit zu überprüfen. Die verabreichten Stoffe können bei den Kaninchen zu schmerzvollen Entzündungen und Verätzungen führen. Bei einem anderen Test erhalten Mäuse oder Ratten eine Substanz mit einer Magensonde, um die Giftigkeit des Stoffes herauszufinden. Je nach Menge und Dauer der verabreichten Stoffe erleiden die Nager Durchfall, Fieber, Schüttelfrost oder Lähmungen. Die Qualen, die diese kleinen Tierchen durchleiden müssen, sind unvorstellbar groß. Im Jahr 2016 litten und starben über 2,8 Millionen Tiere in deutschen Versuchslaboren.

Zweifelhafte Tests an Tieren

Wussten Sie, dass laut der amerikanischen Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) 9 von 10 experimentelle Medikamente nicht verwendet werden können, da niemand vorhersagen kann, wie die im Tierversuch getesteten Medikamente auf den Menschen wirken. Da selbst bei verschiedenen Menschen unterschiedliche Stoffe zu Reaktionen führen, sind Tierversuche daher nicht nur grausam sondern auch weitestgehend nutzlos. Auch die wiederholten Tests an verschiedenen Tierarten geben darüber nicht genügend Aufschluss. Sinnvoller sind Gewebekulturen oder In-Vitro-Systeme.

Es ist daher auch für Sie selbst sicherer, auf Substanzen zurückzugreifen, die teilweise schon seit Jahrtausenden in der Kosmetik eingesetzt werden und daher ausgiebig von Menschen getestet wurden. Natürliche Inhaltsstoffe wie ätherische Öle oder pflanzliche Stoffe sind wunderbar für eine reichhaltige Pflege geeignet und zusätzlich noch tierversuchsfrei.

Warum werden überhaupt Tierversuche im Kosmetikbereich gemacht?

Dass Tierversuche grausam sind, weiß man. Dass sie teilweise sogar nutzlos sind, weil das Gewebe von Mensch und Tier unterschiedlich ist, weiß man auch. Doch warum beendet die Kosmetikindustrie dann dieses Vorgehen nicht? Der Grund ist ganz einfach: große Kosmetikunternehmen wollen sich mit Tierversuchen vor eventuellen Schadensansprüchen und dem damit einhergehenden Imageschaden schützen. Das Streben nach Gewinnmaximierung ist vielen wichtiger als den Schutz der Tiere. Mit immer neuen Inhaltsstoffen und Kreationen wollen manche Kosmetikunternehmen immer mehr Verbraucher gewinnen, statt auf altbewährte Rohstoffe zu setzen. Dem Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. zufolge haben Tierversuche im Kosmetikbereich lediglich eine Alibifunktion. Sie dienen nicht dem Schutz der Verbraucher, sondern nur dem Schutz der Produzenten.

Körperpflege ohne schlechtes Gewissen

Wenn Sie nicht nur mit Ihrer Haut, sondern auch mit der Umwelt bewusst und schonend umgehen möchten, bietet es sich an, Naturkosmetik ohne Tierversuche zu benutzen. So können Sie sicherstellen, dass keine Tiere leiden müssen und reine sowie natürliche Rohstoffe verwendet werden. Die Verträglichkeit wird durch natürliche Inhaltsstoffe garantiert und Sie können sich komplett auf die Pflege Ihrer Haut konzentrieren – ganz ohne schlechtes Gewissen.

Regionale Marken wie Primavera sind oft mit dem IHTK-Siegel ausgezeichnet während internationale Produkte wie die Deos von Schmidt’s Deo auf das Leaping Bunny setzen. Echte Naturkosmetik ist oft mit dem BDIH-Siegel ausgezeichnet und zeigt so sowohl die Ablehnung von Tierleid als auch die 100%-ige Einhaltung von Naturkosmetik-Kriterien.

Viele Marken verkaufen außerdem keine Naturkosmetik in China, da dort Tierversuche immer noch Pflicht sind. Nicht nur Rohstoffe, auch fertige Kosmetik müssen dort anders als in Deutschland noch immer in Tierversuchen getestet werden, weil es die rechtlichen Regelungen vorschreiben.

 

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