Startseite > Das Wunder Kokosöl – was kann es wirklich

Das Wunder Kokosöl – was kann es wirklich

Ob als Beauty-Wunder oder Superfood – Bio Kokosöl gilt immer wieder als nicht mehr so geheimer Geheimtipp für alle möglichen Schönheitsbelange. Der Hype um das weiße Fett hält an, schwören doch immer wieder Menschen darauf, dass es nicht nur gesund ist, sondern auch schlank macht. Aber stimmt das wirklich? Denn mittlerweile steht es wegen seiner hohen Mengen an gesättigten Fettsäuren auch in der Kritik. Also, was ist dran am weißen Wunder und welche Erwartungen kann es tatsächlich erfüllen?

Kokosöl - wie entstand der Hype?

In sämtlichen Supermärkten, Drogeriehandlungen und Bio-Geschäften sind die diversen Kokosprodukte fester Bestandteil des Produktsortiments. Von Kokoswasser über Kokosraspeln ist es vor allem das Kokosöl, das es den Leuten angetan hat. So sind sich auch viele sicher: Vor allem Bio Kokosöl ist ein echter Allrounder, ob beim Kochen, auf der Haut oder als Spitzenpflege fürs Haar - natives Kokosöl spielt seine Stärken auf jedem Gebiet gekonnt aus. Neben wertvollen Eigenschaften aus sekundären Pflanzenstoffen hat nicht raffiniertes Kokosöl außerdem einen himmlisch tropischen Duft nach Sonne, Strand und Meer.

Aber wie ist diese Begeisterung entstanden? Auf dem deutschen Markt ist die Frucht schließlich schon lange Zeit bekannt. Zum einen mag es an den modernen Ernährungstrends liegen, denn vegane Ernährung, Paleo Diät und Co. sind für viele nicht mehr nur eine Form der Ernährung, sondern eine Lebenseinstellung über die sich definiert wird. Besonders nährstoffreiche Lebensmittel, sogenannte Superfoods, sind aus diesen Essgewohnheiten nicht mehr wegzudenken. So wurde dann auch Kokosnussöl zum Superfood erkoren. Und das aufgrund der Annahme, es würde die Fettverbrennung anregen; der Mythos um das Wundermittel zum einfachen Erschlanken wart geboren. Das ist zwar bis heute nicht wissenschaftlich belegt, aber von vermeintlichen Abnehmtricks lassen wir uns nun einmal nur zu gerne triggern. So schlägt sich natives Kokosöl bis heute wacker als gesundes Fett in unseren Küchen.

Der andere Grund für die hohe Beliebtheit von Bio Kokosöl lässt sich in der Kosmetikindustrie finden. So ist das Geschäft mit der Schönheit wohl einer der am wenigsten durchschaubaren Industriezweige, die es auf der Welt gibt. Immer neue, noch bessere, noch hochwertigere Produkte erscheinen auf dem Markt. Sie locken mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Sheabutter und Aloe Vera, von welchen dann in den mitunter stark behandelten Kosmetik-Mischungen tatsächlich aber nur ganz wenig vorhanden ist. Darunter leidet verständlicher Weise das Vertrauen der Menschen in herkömmliche Kosmetikprodukte, weshalb bevorzugt immer mehr auf die Naturkosmetik-Alternativen zurückgegriffen wird. Eben solch eine Beauty-Alternative ist Bio Kokosöl, welches in seiner reinen Form und ganz ohne Zusatzstoffe auskommt und dabei Haut und Haar gleichermaßen pflegt.

Was ist Kokosöl eigentlich?

Bei Kokosöl handelt es sich um ein weißliches Pflanzenfett, welches allerdings nicht mit Kokosfett verwechselt werden darf. Letzteres wird nämlich industriell hergestellt und hat nichts mit einem natürlichen Produkt wie Bio-Kokosöl zu tun. Die weiße Kokosfett-Paste ist ziemlich geschmacksneutral und wird in einem mehrschrittigen Herstellungsprozess erhitzt, gehärtet und gebleicht. Das klingt nicht sonderlich vertrauenswürdig geschweige denn schmackhaft, und so kommt am Ende auch nur ein Fett heraus, das gerne als Palmöl-Ersatz verwendet wird.

Deutlich schonender ist die Herstellung von leckerem Kokosöl, insbesondere dann, wenn es sich um Bio-Kokosöl oder auch natives Kokosöl handelt. Trotz dessen, dass es ein Öl ist, besitzt es bei Zimmertemperatur eine feste, pastenartige Konsistenz und ähnelt daher einem Streichfett, wie zum Beispiel Butter. Im Kühlschrank sollte man es daher nicht unbedingt aufbewahren, damit es nicht noch fester wird. Anders als Kokosfett behält Kokosöl seinen charakteristischen Geschmack während des Herstellungsprozesses, vorausgesetzt, es wird kaltgepresst. Das ist ein besonders schonender Herstellungsprozess, der in unterschiedliche Verfahren eingeteilt wird.

Überraschung, Kokosöl wird aus Kokosnüssen hergestellt, klar, um genau zu sein aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss. Dieses enthält neben Öl aber auch Wasser, weshalb die beiden Substanzen erst einmal voneinander getrennt werden. Das Fruchtfleisch wird dann von der Schale entfernt und zu kleinen Raspeln zerkleinert und getrocknet, um anschließend ausgepresst zu werden. Anders als bei der industriellen Herstellung von Kokosöl, werden bei kaltgepresstem Kokosöl keine chemischen Substanzen hinzugegeben, die Verarbeitung läuft nach der Ernte sehr zügig ab und durch die Kaltpressung bleiben die Nährstoffe des Öls gut erhalten. Hier wird das Öl nicht raffiniert und auch nicht stark erhitzt. Das steigert die Qualität des Kokosöls enorm, daher sollte beim Kauf unbedingt darauf geachtet werden, natives Kokosöl oder auch Bio Kokosöl zu kaufen. Mit dem Geschmack von nativem Kokosöl kann industriell gefertigtes sowieso gleich gar nicht mithalten, also greifen Sie zur Bio-Variante.

Natives Kokosöl - der Exot unter den Ölen

Immer mehr Hobbyköche greifen beim Kochen und Backen auf Kokosöl zurück, da es vielen Gerichten eine exotische Note verleiht, die aber dennoch nicht zu aufdringlich schmeckt. Außerdem spritzt es beim Braten nicht so sehr und hält sehr hohe Temperaturen problemlos aus, weshalb es eben als Bratfett super geeignet ist. Andere Öle entwickeln beim Erhitzen Transfette, das sind Stoffe, die im Verdacht stehen, gesundheitsschädlich sein zu können. Bio Kokosöl behält hingegen seine natürlichen Eigenschaften und gilt deshalb als besonders gesund.

Als Nahrungsmittel kann Kokosöl den Säure-Basen-Haushalt regulieren und es sorgt von innen heraus für einen glatten, reinen Teint, gepflegte Haut und volles Haar. Außerdem hilft es durch B-Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente gegen vorzeitige Hautalterung und beschleunigt Heilungsprozesse. Täglich ein Löffel Kokosöl kann das Abnehmen fördern, da es das Hungergefühl bändigt und nebenbei die Hirnfunktion ankurbelt. So starten Sie fit und gesund in den Tag.

Der Allrounder für dein Haar

Für die Kopfhaut ist Bio Kokosöl ein echtes Wundermittel. Bei Trockenheit spendet es Feuchtigkeit und bekämpft Juckreiz. Schnell fettende Kopfhaut oder Schuppen kann es durch natürliche Wirkstoffe regulieren und langfristig für eine gesündere Talgproduktion der Kopfhaut sorgen. Außerdem soll Kokosnussöl das Haarwachstum fördern.

Im Haar selbst wirkt es als Kur oder Spitzenpflege besonders bei lockigem, trockenem oder dickem Haar. Durch seinen natürlichen UV-Schutz kann es das Haar nicht nur vor Strahlung sondern auch vor dem Austrockenen durch Sonne, Chlor oder Salzwasser schützen. Bei kurzem Haar eignet es sich auch als Haarwachs zum stylen oder um dem Haar Griffigkeit zu verleihen.

Kokosöl als Körpercreme, Massageöl oder Makeup-Entferner

Besonders im Winter spendet Kokosöl trockener Haut Feuchtigkeit und schützt vor kaltem Wind. Durch die enthaltene Laurinsäure wirkt es antibakteriell und schützt vor Keimen und Pilzen. Dies macht es nicht nur wertvoll zur Bekämpfung von Hautunreinheiten oder Ekzemen, sondern Kokosöl (vielleicht mit einigen Tropfen ätherischen Öls verfeinert) eignet sich an kühleren Tagen auch hervorragend als Deo.

Die Vielfältigkeit von Kokosöl zur Körperpflege geht aber noch weiter. Auf offene Schürfwunden wirkt es entzündungshemmend und kann bei Akne sogar langfristig für reinere Haut sorgen. Nach einem Sonnenbad oder bei trockenen Hauttypen spendet es Feuchtigkeit und beruhigt Juckreiz. In Dehnungsstreifen oder Cellulite einmassiert, kann es deren Sichtbarkeit deutlich mildern.

Sogar gegen Warzen oder Herpes soll Bio-Kokosöl helfen und die Heilung beschleunigen können. Allerdings sollten Sie darauf achten, das Kokosöl nur mit einem sauberen Wattestäbchen oder frisch gewaschenen Händen zu entnehmen und aufzutragen.

Das war‘s aber noch nicht, denn selbst als Makeup-Entferner ist Kokosöl nutzbar. Tragen Sie eine kleine Menge des Öls auf Ihre Haut auf, lassen Sie es kurz einwirken und entfernen Sie es dann am besten mit einem Mikrofaser-Abschminkpad. Zur Pflege eignet es sich besonders gegen Trockenheitsfältchen oder Augenringe.

Und auch das ist noch nicht alles! Kokosöl kann auch als Körperöl, Lippenpflege, Augenpflege, zum Ölziehen, zur Nagelpflege, als Zahncreme, Zeckenschutz für Haustiere, zur Narbenheilung oder gegen Nagelpilz verwendet werden. Testen Sie Kokosöl, beispielsweise von Khadi im Glastiegel und lassen Sie sich verzaubern.

Wow, das ist echt eine Menge! Kokosnussöl ist für die Haut also ein wahres Allround-Talent. Nicht nur die innere Anwendung mit Kokosöl lohnt sich, sondern auch die äußere in Form von Kokosöl Körperpflege verhilft zu glänzendem Haar und schöner Haut.

Wundermittel oder Modeerscheinung

Es wird deutlich: Bio Kokosöl ist wirklich sehr vielseitig einsetzbar. Aber wie gerechtfertigt ist diese umfangreiche Verwendung von nativem Kokosöl in der Ernährung und seiner Verwendung als Kokosöl-Körperpflege?

Aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe ist Kokosnussöl für Haut und Haar wirklich sinnvoll. Dabei kann man es sowohl als Bestandteil von Naturkosmetikprodukten nutzen, als auch in reiner Form als natives Kokosöl. Wenige Mengen zum Einmassieren in die Haut reichen da schon aus, um ein seidiges Gefühl zu erlangen, und bereits eine haselnussgroße Portion im Haar verhilft zur glänzenden Mähne.

Weniger eindeutig bezüglich seiner positiven Auswirkungen steht es um Bio-Kokosöl in der Ernährung. So kann man sagen, dass es aufgrund seiner mittelkettigen Fettsäuren gesund ist, da diese in der Leber direkt zu Energie umgewandelt werden können. Das regt zum einen den Stoffwechsel an, zum anderen kann vor allem das Gehirn diese Fettsäuren super nutzen. Da kommt schon der Konter: Eben weil natives Kokosöl zum großen Teil aus gesättigten Fettsäuren besteht, steigt der Cholesterinspiegel an. Das fördert das Risiko für Herz-Kreislauf-Beschwerden. Was, viele gesättigte Fettsäuren?! Ok, damit sollte das Thema Kokosöl eigentlich durch sein, denn uns wird doch immer wieder erzählt, wie schädlich und unbedingt vermeidbar diese Fettsäuren sind, oder?!

Aber halt: Bio Kokosöl enthält Laurinsäure, welche die Bildung des „guten“, gefäßschützenden HDL-Cholesterins begünstigt. Auch schädliche Bakterien und Viren sollen gegen die Laurinsäure keine Chance haben. Das macht die Beliebtheit von Kokosöl dann doch wieder nachvollziehbar. Und dennoch ist die Diskussion damit noch immer nicht beendet. Die gesättigten Fettsäuren von Kokosöl lassen laut Kritikern eben doch auch das „böse“ LDL-Cholesterin steigen, wodurch Herz und Gefäße geschädigt werden. Aber wiederum sollen doch die mittelkettigen Fettsäuren dafür sorgen, dass wir uns länger satt fühlen und freut sich da nicht die schlanke Linie?

Wie auch immer, es zeigt sich, das Hin und Her um natives Kokosöl scheint momentan erst einmal kein Ende zu nehmen. Gesunde wie auch negative Eigenschaften von Bio Kokosöl werden immer wieder in scheinbar repräsentativen Studien nachgewiesen. Mit Sicherheit ist natives Kokosöl kein Wundermittel, aber gesättigte Fettsäuren gehören letztendlich genauso zu einer ausgewogenen Ernährung dazu, wie ungesättigte. Als gesunde Ergänzung im Speiseplan ist Kokosöl daher durchaus sinnvoll. Letztendlich kann man wohl nur sagen, dass jeder selbst ausprobieren muss, wie gut Kokosöl einem bekommt. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass auch Kokosöl ein Fett ist. Und zu viel Fett bewirkt eher den gegenteiligen Effekt vermeintlichen Abnehmens, da es viele Kalorien enthält. Bei Kokosöl sind es um genau zu sein stolze 110 kcal pro Esslöffel. Man sollte also davon so oder so nicht zu viel zu sich nehmen. Auch eine ohnehin schon ungesunde Ernährungsweise können die mehr oder weniger nachgewiesenen, gesunden Eigenschaften von Kokosöl nicht ausgleichen.

Es ist einfach so: Mag man den Kokosgeschmack, dann schmeckt Bio-Kokosöl in Smoothie, Müsli und Kaffee, genau wie beim Backen, Kochen und Braten einfach unglaublich gut. Setzt man es nur der einen oder anderen Speise zu und nicht täglich jeder einzelnen, dann findet man wohl ein gutes Gleichgewicht und tut sich und seinem Körper mit Bio-Kokosöl etwas Gutes. Und dann heißt es nur noch genießen und entspannen.

 


CMD Naturkosmetik
Rio de Coco Bio Kokosöl
12,85 €*
Zum Produkt

CMD Naturkosmetik
Rio de Coco Bio Kokosöl
12,85 €*
Zum Produkt

CMD Naturkosmetik
Rio de Coco Bio Kokosöl
12,85 €*
Zum Produkt

CMD Naturkosmetik
Rio de Coco Bio Kokosöl
12,85 €*
Zum Produkt