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Wenn die Ernährungsform zur Lebenseinstellung wird

Was bedeutet Essen heutzutage für uns? Für viele ist es wohl nicht mehr einfach nur morgens, mittags, abends Nahrung zu sich zu nehmen. Aus vergangenen Kindertagen hallt zwar noch leise Großmutters Kredo in den Ohren nach: „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!“, aber gute Ernährung ist mittlerweile eine Wissenschaft für sich. Essen ist nicht mehr einfach nur funktionaler Energielieferant, Essen ist hip. Für Social Media und Dinner Partys wird blanchiert, flambiert, drapiert und – natürlich am wichtigsten – fotografiert was das Zeug hält. Auffällig hierbei ist: Immer mehr Menschen definieren sich über das, was sie essen bzw. vor allem nicht essen und ordnen sich dabei gerne bestimmten Gruppen zu. So wird beispielsweise aufgrund von Lebensmittelunverträglichkeiten oder auch aus ethischen Gründen auf die verschiedensten Lebensmittel verzichtet und interessante Alternativen gezaubert. Ein Kuchen ohne Ei und Milch? Früher undenkbar - und in den Anfängen ehrlicherweise nicht so genießbar -, sind heute vegane Alternativrezepte absolut salonfähig und sorgen nur noch selten für verwunderte Blicke. Die vegane Ernährung ist aber nur eine von zahlreichen Ernährungsformen, die heutzutage so kursieren. Jeder hält eine andere für den richtigen Weg, sodass es gar nicht mehr so einfach ist, die vielen Ernährungsphilosophien richtig zu unterscheiden. Wir schaffen Abhilfe und stellen eine Auswahl alternativer Ernährungsformen vor. Hierbei handelt es sich um einen Überblick: Nicht die „beste“ Ernährungsweise wird der vermeintlich „schlechtesten“ gegenübergestellt. Vielmehr soll jeder für sich selbst feststellen können, mit welcher man sich am wohlsten fühlt.

Alternative Ernährungsformen liegen im Trend

Eigentlich sollte essen so einfach sein, dennoch kreisen viele Fragen im Kopf umher: Was für Ernährungsformen gibt es? Was sind alternative Ernährungsformen überhaupt? Welche Ernährungsform ist die beste? Und welche Ernährungsform ist die gesündeste? Von solch absoluten Formen wie „beste“, „leckerste“, „gesündeste“ oder gar diejenige, die am schnellsten die Pfunde purzeln lässt, wollen wir hier Abstand nehmen. Gerne werfen wir allerdings einen Blick auf Ernährungstrends und alternative Ernährungsformen. Aber „alternativ“ zu was überhaupt?

Sich alternativ zu ernähren bedeutet für uns, sich von der gängigen Mischkost zu distanzieren, die unsere westliche Kultur prägt. Für viele heißt das gleichzeitig, sich gesünder zu ernähren und Krankheiten wie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörung entgegenwirken zu können. Solche Erkrankungen sind es, die mit der Ernährung einhergehen können und dementsprechend mit einer alternativen Ernährungsform eingedämmt werden können. Eine Lebensmittelintoleranz kann ebenso Motivation dafür sein, die Ernährung umzustellen. Hier sollte man nicht nur auf gewisse Nahrungsmittel verzichten und die Ernährungsweise ansonsten beibehalten: Damit eine ausgewogene, gesunde Ernährung trotz Unverträglichkeiten gegeben sein kann, sind alternative Ernährungsformen und Lebensmittel die Lösung. Überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen, nehmen auch viele zum Anlass, um die eigene Ernährung zu überdenken und eine alternative Ernährungsform für sich zu entdecken. Aber auch ethische Gründe sind ein Ansporn: Das Leid von beispielsweise Schweinen, Hühnern und Rindern durch Massentierhaltung will man nicht länger mittragen und entscheidet sich daher gegen das Hackfleisch vom Discounter.

Ernährungstrends im Vergleich

Ob es nun ausschließlich Rohkost oder unverarbeitete Lebensmittel sein sollen, ob man sich wie die Steinzeitmenschen ernähren möchte, vegetarisch oder sich gar an ketogener Ernährung probieren will – jeder ordnet sich einer anderen Gruppe zu. Das ist für uns heutzutage unglaublich wichtig, denn eine gute Ernährung hilft uns dabei, die eigene Individualität zum Ausdruck zu bringen. Da uns Essen anscheinend überall mit hinbegleitet, soll es hier einen kurzen, wertungsfreien Einblick in eine Auswahl von Ernährungsweisen geben.

-> Sich von rohen Lebensmitteln zu ernähren, bedeutet, keinerlei Nahrung auf über 42 Grad zu erwärmen. So sollen alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. Rohköstler essen daher viel Gemüse und Obst sowie Kräuter, Sprossen, Samen und Nüsse. Interessant: Mithilfe eines Dörrgeräts kann man sich sogar selbst Brot zubereiten.

-> Wer ausschließlich auf unverarbeitete Lebensmittel setzt, ist Anhänger einer Bewegung, die man heute unter dem Namen „Clean Eating“ kennt. Industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten zu wenige Nährstoffe und oftmals bedenkliche Zusatzstoffe. Stattdessen wird beim „Clean Eating“ frisch gekocht und das Essen soll so naturbelassen wie nur möglich sein. Bei dieser nachhaltigen Ernährungsform kommen viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte auf den Teller, aber auch Fleisch und Fisch.

-> In der Steinzeit gab es keinen Supermarkt. Daher sagen Vertreter der Paleo-Ernährungsweise, dass auch wir uns wie unsere Vorfahren ernähren sollten. Das bedeutet, Gemüse und Obst sowie Samen und Nüsse, aber auch Fleisch und Fisch stehen auf dem Speiseplan. Nach diesem Ernährungstrend seien nur diese Lebensmittel wirklich gut für den Körper. Hülsenfrüchte und Getreide darf man nicht essen, dadurch fehlen Ballaststoffe, auch Zucker und Milchprodukte werden gestrichen. Generell soll Paleo das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.

-> Bei der vegetarischen Ernährung spielt Pflanzenkost die Hauptrolle, aber auch tierische Erzeugnisse wie Milch und Eier werden gegessen. Vegetarier nehmen dadurch viele Antioxidantien und Ballaststoffe zu sich. Auf Fleisch und Fisch wird hingegen komplett verzichtet.

-> Wer sich ketogen ernähren möchte, sollte Lust auf fettreiche Lebensmittel haben. Bei diesem Ernährungstrend landen vor allem Fleisch, fetter Fisch und Eier, aber auch Nüsse, Oliven und Avocados auf dem Teller. Kohlenhydratarmes Gemüse wie Brokkoli und Zucchini sind auch gern gesehen. Zucker, Kartoffeln und Brot, wie auch Reis und Nudeln werden gestrichen. Sich ketogen zu ernähren, das bedeutet, die Zufuhr kohlenhydratreicher Lebensmittel enorm zurückzuschrauben.

Abgesehen von den hier kurz angerissenen alternativen Ernährungsformen, sollen vor allem die glutenfreie, laktosefreie und vegane Ernährungsweise für uns nun von besonderem Interesse sein.

Glutenfreie Ernährung – Mehr als ein Trend

Geht es einem jedes Mal nach dem Verzehr von Kuchen richtig schlecht, so kann eine Zöliakie, eine Glutenunverträglichkeit, Grund dafür sein. Das sollte unbedingt beim Arzt getestet werden. Wird der Verdacht bestätigt, dann gibt es im Grunde nur eine Behandlungsmöglichkeit: sich ein Leben lang glutenfrei ernähren. Bis vor wenigen Jahren war die Ernährungsweise für all diejenigen, die sich glutenfrei ernähren müssen, sehr stark eingeschränkt. Mittlerweile gibt es aber so viele tolle Produkte, dass sich Menschen sogar ganz ohne Unverträglichkeit freiwillig glutenfrei ernähren. Marken wie Allos und Bauckhof bieten hierfür ein breites, abwechslungsreiches Produktsortiment. Unter Glutenfreie Lebensmittel findest Du zahlreiche Produkte und Infos.

Laktosefreie Ernährung – Wenige müssen, viele möchten

Auch bei der laktosefreien Ernährung handelt es sich um eine „Frei von“-Ernährungsform. Wer an einer Laktoseintoleranz leidet, bekommt beim Genuss von Kuchen auch Probleme im Verdauungstrakt – hier ist aber der Milchzucker Schuld daran. Logischerweise sind Milch, Joghurt, Quark und Co. dann erst recht Tabu. Dank leckerer Nasch-Variationen, wie der laktosefreien Riegel von Raw Bite, muss der süße Gaumen darunter aber nicht länger leiden. Und mit cleveren Milchalternativen, zum Beispiel von Provamel, ist das morgendliche Knuspermüsli nicht länger trockengelegt. Auch hier gibt es mittlerweile solch eine riesige Lebensmittelauswahl, die mit so vielen cleveren, schmackhaften Milchalternativen überzeugt, dass viele Verbraucher ganz freiwillig zum laktosefreien Produkt greifen. Schau doch auch Du Dich bei unseren laktosefreien Lebensmitteln um.

Vegan aus Überzeugung

Unter den Veganern verzichten nur wenige auf handelsübliche Kuchen weil sie diese nicht vertragen würden, sondern weil sie es nicht wollen. Sie verzichten freiwillig aus moralischen Gründen auf sämtliche Lebensmittel, in denen Produkte tierischer Herkunft verarbeitet worden sind. Das betrifft also nicht nur Fleisch, sondern beispielsweise auch Eier, Milch, Honig und Käse. Damit es zu keinen Mangelerscheinungen kommt, ist es wichtig, auf vegane Alternativen zurückzugreifen – und davon gibt es mittlerweile zum Glück sehr viele. Seien es leckere Brotaufstriche von Zwergenwiese, Knabbereien von Govinda und Sonnentor, oder Superfood-Trinkpulver von Berlin Organics uvm. – auch eine vegane Ernährung funktioniert heutzutage spielend leicht. So hat sich „vegan“ mittlerweile zu einem regelrechten Lebensstil gemausert. Unter Vegane Lebensmittel kannst Du mehr dazu erfahren.

Über den Tellerrand hinaus

Es ist herrlich, in einer Zeit und einem Land zu leben, in welchem man die zahlreichen Möglichkeiten der verschiedenen Ernährungstrends als ganz selbstverständlich, und nicht mehr als Luxus sieht. Vor wenigen Jahren wurden uns die etlichen Alternativen noch nicht so einfach ermöglicht. Wichtig ist, Toleranz füreinander zu haben: Jedem sollte es selbst überlassen sein, welche Ernährungsform die beste für den eigenen Körper ist. Der eine verfolgt aus gesundheitlichen Gründen die eine Ernährungsweise, der andere aus Überzeugung eine andere. Wohlfühlen und Gesundheit fängt bei jedem woanders an. So ist es manchmal die morgendliche Früchteschale mit Soja-Joghurt, ein andermal die täglichen Portion Nüsse und Sprossen.

Und was, wenn man dann doch mal wieder Appetit auf etwas Neues hat? Dann sollte die Ernährungsweise, auch wenn man sich in gewissem Maße über sie definiert, nicht zu sehr als Religion verstanden werden. Es ist völlig ok, über den Tellerrand zu schauen und beispielsweise nach Jahren des konsequenten Veganismus doch mal wieder Lust auf ein Glas Bio-Milch zu haben – oder beim Kleinbauern aus dem Nachbarort Eier seiner freilaufenden Hühner zu kaufen. Und warum nicht den Tag vegetarisch starten, mittags und abends dann Rohkost, sich am nächsten Tag ketogen ernähren, am Wochenende gänzlich laktosefrei und die Woche darauf auf rein pflanzenbasierte Lebensmittel zurückgreifen? Über den Tellerrand hinausschauen lohnt sich und mit der unglaublich vielfältigen Produktauswahl auf najoba macht das auch richtig Spaß.

Wenn die Ernährungsform zur Lebenseinstellung wird Was bedeutet Essen heutzutage für uns? Für viele ist es wohl nicht mehr einfach nur morgens, mittags, abends Nahrung zu sich zu nehmen. Aus vergangenen Kindertagen hallt zwar noch leise Großmutters Kredo in den Ohren nach: „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!“, aber gute Ernährung ist mittlerweile eine Wissenschaft für sich. Essen ist nicht mehr einfach nur funktionaler Energielieferant, Essen ist hip. Für Social Media und Dinner Partys wird blanchiert, flambiert, drapiert und – natürlich am wichtigsten – fotografiert was das Zeug... mehr erfahren »
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Ernährungsformen

Wenn die Ernährungsform zur Lebenseinstellung wird

Was bedeutet Essen heutzutage für uns? Für viele ist es wohl nicht mehr einfach nur morgens, mittags, abends Nahrung zu sich zu nehmen. Aus vergangenen Kindertagen hallt zwar noch leise Großmutters Kredo in den Ohren nach: „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!“, aber gute Ernährung ist mittlerweile eine Wissenschaft für sich. Essen ist nicht mehr einfach nur funktionaler Energielieferant, Essen ist hip. Für Social Media und Dinner Partys wird blanchiert, flambiert, drapiert und – natürlich am wichtigsten – fotografiert was das Zeug hält. Auffällig hierbei ist: Immer mehr Menschen definieren sich über das, was sie essen bzw. vor allem nicht essen und ordnen sich dabei gerne bestimmten Gruppen zu. So wird beispielsweise aufgrund von Lebensmittelunverträglichkeiten oder auch aus ethischen Gründen auf die verschiedensten Lebensmittel verzichtet und interessante Alternativen gezaubert. Ein Kuchen ohne Ei und Milch? Früher undenkbar - und in den Anfängen ehrlicherweise nicht so genießbar -, sind heute vegane Alternativrezepte absolut salonfähig und sorgen nur noch selten für verwunderte Blicke. Die vegane Ernährung ist aber nur eine von zahlreichen Ernährungsformen, die heutzutage so kursieren. Jeder hält eine andere für den richtigen Weg, sodass es gar nicht mehr so einfach ist, die vielen Ernährungsphilosophien richtig zu unterscheiden. Wir schaffen Abhilfe und stellen eine Auswahl alternativer Ernährungsformen vor. Hierbei handelt es sich um einen Überblick: Nicht die „beste“ Ernährungsweise wird der vermeintlich „schlechtesten“ gegenübergestellt. Vielmehr soll jeder für sich selbst feststellen können, mit welcher man sich am wohlsten fühlt.

Alternative Ernährungsformen liegen im Trend

Eigentlich sollte essen so einfach sein, dennoch kreisen viele Fragen im Kopf umher: Was für Ernährungsformen gibt es? Was sind alternative Ernährungsformen überhaupt? Welche Ernährungsform ist die beste? Und welche Ernährungsform ist die gesündeste? Von solch absoluten Formen wie „beste“, „leckerste“, „gesündeste“ oder gar diejenige, die am schnellsten die Pfunde purzeln lässt, wollen wir hier Abstand nehmen. Gerne werfen wir allerdings einen Blick auf Ernährungstrends und alternative Ernährungsformen. Aber „alternativ“ zu was überhaupt?

Sich alternativ zu ernähren bedeutet für uns, sich von der gängigen Mischkost zu distanzieren, die unsere westliche Kultur prägt. Für viele heißt das gleichzeitig, sich gesünder zu ernähren und Krankheiten wie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörung entgegenwirken zu können. Solche Erkrankungen sind es, die mit der Ernährung einhergehen können und dementsprechend mit einer alternativen Ernährungsform eingedämmt werden können. Eine Lebensmittelintoleranz kann ebenso Motivation dafür sein, die Ernährung umzustellen. Hier sollte man nicht nur auf gewisse Nahrungsmittel verzichten und die Ernährungsweise ansonsten beibehalten: Damit eine ausgewogene, gesunde Ernährung trotz Unverträglichkeiten gegeben sein kann, sind alternative Ernährungsformen und Lebensmittel die Lösung. Überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen, nehmen auch viele zum Anlass, um die eigene Ernährung zu überdenken und eine alternative Ernährungsform für sich zu entdecken. Aber auch ethische Gründe sind ein Ansporn: Das Leid von beispielsweise Schweinen, Hühnern und Rindern durch Massentierhaltung will man nicht länger mittragen und entscheidet sich daher gegen das Hackfleisch vom Discounter.

Ernährungstrends im Vergleich

Ob es nun ausschließlich Rohkost oder unverarbeitete Lebensmittel sein sollen, ob man sich wie die Steinzeitmenschen ernähren möchte, vegetarisch oder sich gar an ketogener Ernährung probieren will – jeder ordnet sich einer anderen Gruppe zu. Das ist für uns heutzutage unglaublich wichtig, denn eine gute Ernährung hilft uns dabei, die eigene Individualität zum Ausdruck zu bringen. Da uns Essen anscheinend überall mit hinbegleitet, soll es hier einen kurzen, wertungsfreien Einblick in eine Auswahl von Ernährungsweisen geben.

-> Sich von rohen Lebensmitteln zu ernähren, bedeutet, keinerlei Nahrung auf über 42 Grad zu erwärmen. So sollen alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. Rohköstler essen daher viel Gemüse und Obst sowie Kräuter, Sprossen, Samen und Nüsse. Interessant: Mithilfe eines Dörrgeräts kann man sich sogar selbst Brot zubereiten.

-> Wer ausschließlich auf unverarbeitete Lebensmittel setzt, ist Anhänger einer Bewegung, die man heute unter dem Namen „Clean Eating“ kennt. Industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten zu wenige Nährstoffe und oftmals bedenkliche Zusatzstoffe. Stattdessen wird beim „Clean Eating“ frisch gekocht und das Essen soll so naturbelassen wie nur möglich sein. Bei dieser nachhaltigen Ernährungsform kommen viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte auf den Teller, aber auch Fleisch und Fisch.

-> In der Steinzeit gab es keinen Supermarkt. Daher sagen Vertreter der Paleo-Ernährungsweise, dass auch wir uns wie unsere Vorfahren ernähren sollten. Das bedeutet, Gemüse und Obst sowie Samen und Nüsse, aber auch Fleisch und Fisch stehen auf dem Speiseplan. Nach diesem Ernährungstrend seien nur diese Lebensmittel wirklich gut für den Körper. Hülsenfrüchte und Getreide darf man nicht essen, dadurch fehlen Ballaststoffe, auch Zucker und Milchprodukte werden gestrichen. Generell soll Paleo das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.

-> Bei der vegetarischen Ernährung spielt Pflanzenkost die Hauptrolle, aber auch tierische Erzeugnisse wie Milch und Eier werden gegessen. Vegetarier nehmen dadurch viele Antioxidantien und Ballaststoffe zu sich. Auf Fleisch und Fisch wird hingegen komplett verzichtet.

-> Wer sich ketogen ernähren möchte, sollte Lust auf fettreiche Lebensmittel haben. Bei diesem Ernährungstrend landen vor allem Fleisch, fetter Fisch und Eier, aber auch Nüsse, Oliven und Avocados auf dem Teller. Kohlenhydratarmes Gemüse wie Brokkoli und Zucchini sind auch gern gesehen. Zucker, Kartoffeln und Brot, wie auch Reis und Nudeln werden gestrichen. Sich ketogen zu ernähren, das bedeutet, die Zufuhr kohlenhydratreicher Lebensmittel enorm zurückzuschrauben.

Abgesehen von den hier kurz angerissenen alternativen Ernährungsformen, sollen vor allem die glutenfreie, laktosefreie und vegane Ernährungsweise für uns nun von besonderem Interesse sein.

Glutenfreie Ernährung – Mehr als ein Trend

Geht es einem jedes Mal nach dem Verzehr von Kuchen richtig schlecht, so kann eine Zöliakie, eine Glutenunverträglichkeit, Grund dafür sein. Das sollte unbedingt beim Arzt getestet werden. Wird der Verdacht bestätigt, dann gibt es im Grunde nur eine Behandlungsmöglichkeit: sich ein Leben lang glutenfrei ernähren. Bis vor wenigen Jahren war die Ernährungsweise für all diejenigen, die sich glutenfrei ernähren müssen, sehr stark eingeschränkt. Mittlerweile gibt es aber so viele tolle Produkte, dass sich Menschen sogar ganz ohne Unverträglichkeit freiwillig glutenfrei ernähren. Marken wie Allos und Bauckhof bieten hierfür ein breites, abwechslungsreiches Produktsortiment. Unter Glutenfreie Lebensmittel findest Du zahlreiche Produkte und Infos.

Laktosefreie Ernährung – Wenige müssen, viele möchten

Auch bei der laktosefreien Ernährung handelt es sich um eine „Frei von“-Ernährungsform. Wer an einer Laktoseintoleranz leidet, bekommt beim Genuss von Kuchen auch Probleme im Verdauungstrakt – hier ist aber der Milchzucker Schuld daran. Logischerweise sind Milch, Joghurt, Quark und Co. dann erst recht Tabu. Dank leckerer Nasch-Variationen, wie der laktosefreien Riegel von Raw Bite, muss der süße Gaumen darunter aber nicht länger leiden. Und mit cleveren Milchalternativen, zum Beispiel von Provamel, ist das morgendliche Knuspermüsli nicht länger trockengelegt. Auch hier gibt es mittlerweile solch eine riesige Lebensmittelauswahl, die mit so vielen cleveren, schmackhaften Milchalternativen überzeugt, dass viele Verbraucher ganz freiwillig zum laktosefreien Produkt greifen. Schau doch auch Du Dich bei unseren laktosefreien Lebensmitteln um.

Vegan aus Überzeugung

Unter den Veganern verzichten nur wenige auf handelsübliche Kuchen weil sie diese nicht vertragen würden, sondern weil sie es nicht wollen. Sie verzichten freiwillig aus moralischen Gründen auf sämtliche Lebensmittel, in denen Produkte tierischer Herkunft verarbeitet worden sind. Das betrifft also nicht nur Fleisch, sondern beispielsweise auch Eier, Milch, Honig und Käse. Damit es zu keinen Mangelerscheinungen kommt, ist es wichtig, auf vegane Alternativen zurückzugreifen – und davon gibt es mittlerweile zum Glück sehr viele. Seien es leckere Brotaufstriche von Zwergenwiese, Knabbereien von Govinda und Sonnentor, oder Superfood-Trinkpulver von Berlin Organics uvm. – auch eine vegane Ernährung funktioniert heutzutage spielend leicht. So hat sich „vegan“ mittlerweile zu einem regelrechten Lebensstil gemausert. Unter Vegane Lebensmittel kannst Du mehr dazu erfahren.

Über den Tellerrand hinaus

Es ist herrlich, in einer Zeit und einem Land zu leben, in welchem man die zahlreichen Möglichkeiten der verschiedenen Ernährungstrends als ganz selbstverständlich, und nicht mehr als Luxus sieht. Vor wenigen Jahren wurden uns die etlichen Alternativen noch nicht so einfach ermöglicht. Wichtig ist, Toleranz füreinander zu haben: Jedem sollte es selbst überlassen sein, welche Ernährungsform die beste für den eigenen Körper ist. Der eine verfolgt aus gesundheitlichen Gründen die eine Ernährungsweise, der andere aus Überzeugung eine andere. Wohlfühlen und Gesundheit fängt bei jedem woanders an. So ist es manchmal die morgendliche Früchteschale mit Soja-Joghurt, ein andermal die täglichen Portion Nüsse und Sprossen.

Und was, wenn man dann doch mal wieder Appetit auf etwas Neues hat? Dann sollte die Ernährungsweise, auch wenn man sich in gewissem Maße über sie definiert, nicht zu sehr als Religion verstanden werden. Es ist völlig ok, über den Tellerrand zu schauen und beispielsweise nach Jahren des konsequenten Veganismus doch mal wieder Lust auf ein Glas Bio-Milch zu haben – oder beim Kleinbauern aus dem Nachbarort Eier seiner freilaufenden Hühner zu kaufen. Und warum nicht den Tag vegetarisch starten, mittags und abends dann Rohkost, sich am nächsten Tag ketogen ernähren, am Wochenende gänzlich laktosefrei und die Woche darauf auf rein pflanzenbasierte Lebensmittel zurückgreifen? Über den Tellerrand hinausschauen lohnt sich und mit der unglaublich vielfältigen Produktauswahl auf najoba macht das auch richtig Spaß.

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